ProA
Bittere USC-Niederlage gegen "Favoritenschreck"
Lomax am 22.01.2006 um 23:58
Nach den beiden schönen Erfolgen gegen Chemnitz (93:92 n.V.) und in Lich (85:80) gab es für den USC Heidelberg gegen den "Favoritenkiller" TSV Nördlingen mit dem 65:75 (33:37) vor 1.000 Zuschauern ohne den am Sprunggelenk verletzten Armin Leber einen herben Rückschlag. Trainer Markus Jochum hatte sein Team vor der Begegnung noch gewarnt: "Ohne 100% Einsatz können wir nicht gewinnen!" Entsprechend bedient war er nach dem Spiel. "Es war eine katastrophale Leistung, für die es keine Entschuldigung gibt. Offensichtlich hat der Respekt vor dem Gegner gefehlt", lautete das Fazit des am Ende sehr enttäuschten USC-Trainers. Hinzu kam aber sicherlich als einer der maßgeblichen Gründe der Niederlage auch das Fehlen des verletzten Armin Leber, der sich während der Woche im Training einen doppelten Bänderriß zugezogen hatte und noch einige Wochen pausieren muss. Natürlich wollte es sich der Trainer mit seiner Erklärung für die Niederlage nicht so leicht machen, doch Armin Leber war zuletzt absoluter Leistungsträger und vor allem einer der wenigen Scorer im USC-Team. Er fehlte an allen Ecken und Enden. "Er setzt wenigstens Zeichen auf dem Feld. Klar war es ohne ihn heute doppelt schwer", war dem USC-Trainer dann doch noch eine diesbezügliche Bemerkung zu entlocken.
Von Spielbeginn an fehlte im USC-Gefüge die gewohnte Harmonie. Missglückte Einzelaktionen, Ballverluste und zu viele Fehlwürfe von außen brachten die Gäste ins Spiel. Nach dem 1. Viertel hatte der USC als Heimteam ganze 12 Punkte auf dem Konto (12:15). Keiner fühlte sich für den Kanadier mit irischem Pass, Anthony McCrory, verantwortlich, der bis zur Pause bereits 19 Punkte zum 33:37 erzielte, während auf Heidelberger Seite keiner auch nur annähernd eine ähnliche Vorbildfunktion erfüllte.
Auch nach der Pause blieb bei den Gastgebern alles Stückwerk. Einzig Emanuel Dildy fing allmählich an, seine Dreier zu treffen, erhielt aber nach einigen erfolgreichen Würfen dann immer wieder zu selten den Ball. Das Spiel plätscherte ohne nennenswerte Resultatsverbesserung für den USC dahin, womit die "Rieser" immer selbstsicherer wurden. Über 49:58 (3. Viertel) hielten die Gäste auch Mitte des letzten Viertels noch eine 10-Punkte-Führung (55:65). Dann erweckten ein Dildy-Dreier, ein Korbleger von Tobias Stoll und ein Linton-Halbdistanzwurf zum 63:68 (2:40 vor Spielende) nochmals Hoffnungen, doch bei einem weiteren Versuch von Jürgen Maaßmann rollte der Ball 1:52 vor Schluss wieder aus dem Ring. Pech - damit wäre der USC nochmals dran gewesen! Mehr Glück hatten die Gäste mit einem Verzweiflungswurf von Klein kurz vor Ablauf der 24-Sekundenregel zum 65:70 (1 Min. vor dem Ende). Mehrere Dreierversuche von Linton, Lanegger, Stoll und Dildy fanden jetzt nicht mehr das Ziel und die Gäste erhöhten noch zum 65:75-Endstand.
USC: Dildy 20 (4 Dreier), Linton 12, McCheseney 9, Maaßmann 8, Stoll 4, Komarek 4, Lanegger 4, Lange 2, Rimas 2, Birkenfeld.
Nördlingen: McCrory 25 (4), Brooks 13, Puljic 13 (2), Klein 11, Hanson 10, Probst 2, Matic 1.
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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Von Spielbeginn an fehlte im USC-Gefüge die gewohnte Harmonie. Missglückte Einzelaktionen, Ballverluste und zu viele Fehlwürfe von außen brachten die Gäste ins Spiel. Nach dem 1. Viertel hatte der USC als Heimteam ganze 12 Punkte auf dem Konto (12:15). Keiner fühlte sich für den Kanadier mit irischem Pass, Anthony McCrory, verantwortlich, der bis zur Pause bereits 19 Punkte zum 33:37 erzielte, während auf Heidelberger Seite keiner auch nur annähernd eine ähnliche Vorbildfunktion erfüllte.
Auch nach der Pause blieb bei den Gastgebern alles Stückwerk. Einzig Emanuel Dildy fing allmählich an, seine Dreier zu treffen, erhielt aber nach einigen erfolgreichen Würfen dann immer wieder zu selten den Ball. Das Spiel plätscherte ohne nennenswerte Resultatsverbesserung für den USC dahin, womit die "Rieser" immer selbstsicherer wurden. Über 49:58 (3. Viertel) hielten die Gäste auch Mitte des letzten Viertels noch eine 10-Punkte-Führung (55:65). Dann erweckten ein Dildy-Dreier, ein Korbleger von Tobias Stoll und ein Linton-Halbdistanzwurf zum 63:68 (2:40 vor Spielende) nochmals Hoffnungen, doch bei einem weiteren Versuch von Jürgen Maaßmann rollte der Ball 1:52 vor Schluss wieder aus dem Ring. Pech - damit wäre der USC nochmals dran gewesen! Mehr Glück hatten die Gäste mit einem Verzweiflungswurf von Klein kurz vor Ablauf der 24-Sekundenregel zum 65:70 (1 Min. vor dem Ende). Mehrere Dreierversuche von Linton, Lanegger, Stoll und Dildy fanden jetzt nicht mehr das Ziel und die Gäste erhöhten noch zum 65:75-Endstand.
USC: Dildy 20 (4 Dreier), Linton 12, McCheseney 9, Maaßmann 8, Stoll 4, Komarek 4, Lanegger 4, Lange 2, Rimas 2, Birkenfeld.
Nördlingen: McCrory 25 (4), Brooks 13, Puljic 13 (2), Klein 11, Hanson 10, Probst 2, Matic 1.
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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