ProA
Heidelberg gegen Jena- und Bayreuth-Bezwinger
Lomax am 21.01.2006 um 15:37
Einen guten Saisonstart hatte der USC Heidelberg seinerzeit beim 88:73 (46:37)-Erfolg im ersten Saisonspiel vor 1.500 Zuschauern in der Nördlinger Hermann-Keßler-Halle. Vor allem "E" Dildy feierte mit 29 Punkten (12/12 Freiwürfe) und fünf Steals einen hervorragenden Einstand. Auch Armin Leber (20 Punkte bei 8/11-Quote und 6 Rebounds), Tom McCheseney (17 Punkte, 7/9) überzeugten und Maurice Linton (13 Punkte, 6 Rebounds) bewies vor allem erste "Crunch-Time-Qualitäten". Lediglich die 19 Ballverluste trübten ein klein wenig das Bild eines gelungenen Saisonauftakts. Doch auch bei den Ballverlusten hat sich der USC inzwischen – vielleicht etwas überraschend? – immerhin zum drittbesten Team der Liga entwickelt.
Inzwischen haben sich die "Rieser" mit dem kanadischen Flügel (mit irischem Pass), Tony McCrory (kam vom österreichischen Bundesligisten Eurotech Baskets Feldkirch) verstärkt und – insbesondere vor heimischem Publikum – für einige deftige Überraschungen gesorgt. So wurden die beiden ursprünglichen Titelaspiranten Bayreuth mit 88:79 und Jena mit 86:84 bezwungen. In Chemnitz verlor Nördlingen lediglich 73:75 und in Freiburg – wo Heidelberg mit 80:82 unterlag – erzielten die Rieser einen weiteren, dazu auch noch sehr deutlichen, 87:67-Erfolg. Auch der 95:85-Sieg am vergangenen Wochenende in Ehingen macht deutlich, dass das USC-Team sich am Sonntag auf einen starken Gegner einrichten darf. Die beiden Topscorer der Gäste, der amerikanische Center Kevin Hanson und sein Landsmann auf der Aufbauposition, Cedric Brooks, ein enorm schneller und treffsicherer Ballkünstler, liegen mit durchschnittlich 19,1 bzw. 18,6 Punkten unter den Top 12 der Scorerliste der Liga!
Dazu kommen noch die sehr effektiv und mit großer Kampfkraft spielenden Mario Probst (Aufbau), Dominique Klein (Flügel), Power Forward Mario Matic – und Dreierspezialist Jurica Puljic, der an einem guten Tag jedes gegnerische Team zur Verzweiflung treiben kann. So wie noch im alten Jahr in Crailsheim, als die Gastgeber vier Minuten vor Spielende mit 79:53 uneinholbar führten. Uneinholbar? Jurica Puljic erzielte in den letzten vier Minuten bei 7 (sieben!) verwandelten Dreiern noch 23 Punkte und Crailsheim konnte gerade noch so mit letzter Kraft ein 88:85 über die Ziellinie retten. Das Spiel hätte keine Minute länger dauern dürfen! Da auch Brooks, Probst und McCrory als gute Dreierschützen gelten, kommt sicher einige Arbeit auf die Verteidigungsspezialisten wie McCheseney, Lanegger und eventuell Lange zu. Nach dem guten Start ins neue Jahr mit Siegen gegen Chemnitz (93:92) und in Lich (85:80) werden die USC-Spieler allerdings – zwar sicherlich mit dem nötigen Respekt – aber vor allem auch mit entsprechendem Selbstvertrauen in die Begegnung am Sonntag, 17:00 Uhr, im Heidelberger Olympiastützpunkt gehen können!
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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Inzwischen haben sich die "Rieser" mit dem kanadischen Flügel (mit irischem Pass), Tony McCrory (kam vom österreichischen Bundesligisten Eurotech Baskets Feldkirch) verstärkt und – insbesondere vor heimischem Publikum – für einige deftige Überraschungen gesorgt. So wurden die beiden ursprünglichen Titelaspiranten Bayreuth mit 88:79 und Jena mit 86:84 bezwungen. In Chemnitz verlor Nördlingen lediglich 73:75 und in Freiburg – wo Heidelberg mit 80:82 unterlag – erzielten die Rieser einen weiteren, dazu auch noch sehr deutlichen, 87:67-Erfolg. Auch der 95:85-Sieg am vergangenen Wochenende in Ehingen macht deutlich, dass das USC-Team sich am Sonntag auf einen starken Gegner einrichten darf. Die beiden Topscorer der Gäste, der amerikanische Center Kevin Hanson und sein Landsmann auf der Aufbauposition, Cedric Brooks, ein enorm schneller und treffsicherer Ballkünstler, liegen mit durchschnittlich 19,1 bzw. 18,6 Punkten unter den Top 12 der Scorerliste der Liga!
Dazu kommen noch die sehr effektiv und mit großer Kampfkraft spielenden Mario Probst (Aufbau), Dominique Klein (Flügel), Power Forward Mario Matic – und Dreierspezialist Jurica Puljic, der an einem guten Tag jedes gegnerische Team zur Verzweiflung treiben kann. So wie noch im alten Jahr in Crailsheim, als die Gastgeber vier Minuten vor Spielende mit 79:53 uneinholbar führten. Uneinholbar? Jurica Puljic erzielte in den letzten vier Minuten bei 7 (sieben!) verwandelten Dreiern noch 23 Punkte und Crailsheim konnte gerade noch so mit letzter Kraft ein 88:85 über die Ziellinie retten. Das Spiel hätte keine Minute länger dauern dürfen! Da auch Brooks, Probst und McCrory als gute Dreierschützen gelten, kommt sicher einige Arbeit auf die Verteidigungsspezialisten wie McCheseney, Lanegger und eventuell Lange zu. Nach dem guten Start ins neue Jahr mit Siegen gegen Chemnitz (93:92) und in Lich (85:80) werden die USC-Spieler allerdings – zwar sicherlich mit dem nötigen Respekt – aber vor allem auch mit entsprechendem Selbstvertrauen in die Begegnung am Sonntag, 17:00 Uhr, im Heidelberger Olympiastützpunkt gehen können!
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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