ProA
Schwere Aufgabe zum Rückrundenauftakt in Heidelberg
Lomax am 19.01.2006 um 21:12
Auswärtserfolg geglückt, Gemüter beruhigt und die Gewissheit erhalten, dass man das Siegen doch noch nicht verlernt hat. So könnte das Fazit nach dem vergangenen Spieltag in Ehingen lauten, wo man sich erst einmal wieder Luft verschafft und Distanz zur Abstiegszone gewonnen hat. Am morgigen Sonntag starten die TSV-Basketballer also etwas beruhigter in die Saisonrückrunde und müssen dabei erneut auswärts antreten. Mit dem USC Heidelberg wartet allerdings ein dicker Brocken auf die Rieser Korbjäger.
Platz zehn und 12:18-Punkte stehen für den TSV Nördlingen zur Saisonhalbzeit zu Buche. Dabei hat man das Saisonziel "einstelliger Tabellenplatz" noch nicht aus den Augen verloren, würde schließlich bereits ein einziger Sieg wieder eine Position im oberen Ligamittelfeld bedeuten. Nachdem man allerdings eine noch bessere Platzierung durch ärgerliche Heimniederlagen gegen Weiden und Langen hergeschenkt hat, beginnt mit dem Rückrundenstart auch gleichzeitig wieder eine Serie von schweren Spielen gegen Bayreuth, Chemnitz, Freiburg, Heidelberg, Kaiserslautern, Lich und Ulm, wobei an diesem Sonntag als erster Gegner der USC Heidelberg auf die Rieser Korbjäger wartet.
73:88 lautete das Ergebnis am ersten Spieltag der Saison, als die Württemberger in Nördlingen zu Gast waren und beide Punkte aus dem Krater entführten. Mittlerweile haben sich die Heidelberger auf dem fünften Tabellenplatz festgebissen, allerdings bereits mit größerem Rückstand auf die vordersten Positionen und beruhigendem Vorsprung auf die folgenden Mannschaften. Gerade die beiden US-Amerikaner Emanuel Dildy (18,0 Punkte, 2,4 Assists) und Maurice Linton (14,8 Punkte, 6,4 Rebounds) zeigten sich bisher in guter Form und werden der Nördlinger Verteidigung eine Menge Arbeit bereiten. Wie schon in den letzten Jahren sind auch heuer Jürgen Maassmann und Armin Leber (13,5 Punkte und 4,5 Rebounds) wichtige Stützen im Team der Universitätsstädter. Auch auf den Ex-Erstligaspieler Tom McCheseney (10,8 Punkte) wird man acht geben müssen.
Die Aufgabe am Sonntagabend wird mit Sicherheit schwer werden, doch bisher präsentierte sich Heidelberg durchaus als gutes Pflaster für die TSV-Korbjäger. Einen Sieg und eine äußerst knappe Niederlage konnte man bisher auf dem USC-Parkett verzeichnen. Ähnliches wird auch diesmal wieder Ziel der Nördlinger Korbjäger sein, schließlich hat man heuer auch bereits durchaus ansprechende Spiele in der Fremde bieten können. Sei es der deutliche Erfolg in Freiburg oder die beiden engen Spiele in Kaiserslautern und Chemnitz, in welchen man sich nur hauchdünn geschlagen geben musste, der TSV hat schon mehrmals bewiesen, dass man auch auswärts mit den Topteams der Liga mithalten kann. Dafür ist selbstverständlich eine gute Tagesform mitverantwortlich und darauf hinarbeitend wurde die Trainingsintensität zuletzt auf einem konstant hohen Level gehalten und die Spieler entsprechend auf die kniffligen Partien der kommenden Wochen vorbereitet.
War gegen den TSG Ehingen der gute Start ins erste Spielviertel mit ausschlaggebend für den Nördlinger Erfolg, dürfte es auch gegen Heidelberg wichtig sein, dem Gegner von Beginn an Paroli zu bieten und die Partie offen zu halten. Gerade bei den letzten Auftritten gegen Langen und Weiden hatte man bereits von Beginn an immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen, welchen man am Ende nicht mehr egalisieren konnte. Trainer Zoltan Nagy wird weiterhin auf die Dienste des verletzten Mirko Anastasov verzichten müssen, ansonsten sind alle Stammspieler an Bord und einsatzfähig. Mit den guten Distanzschützen Tony McCrory oder Jurica Puljic, den Aufbausspielern Mario Probst und Cedric Brooks, Mario Matic und Dominique Klein als Unruheherde in der Zone, sowie US-Boy Kevin Hanson unter den Körben dürfte man schwer auszurechnen sein und über genügend taktische Alternativen verfügen, den württembergischen Gastgeber ein bisschen zu ärgern. Kampfgeist zeigen und mit Leidenschaft zu Werke gehen, diese Tugenden scheint man in Ehingen wieder entdeckt zu haben, sodass man sich auch vor dem Namen und Rang des morgigen Kontrahenten nicht verstecken muss, auch wenn der Favorit nur Heidelberg heißen kann.
Abfahrt für den Fanbus nach Heidelberg ist um 12:00 Uhr an der Mehrzweckhalle, Gerhard-Hauptmann-Straße. Es sind noch Plätze frei, sodass sich Kurzentschlossene zum genannten Treffpunkt vor Ort einfinden können. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr im Olympiastützpunkt Heidelberg.
Schon jetzt wird auf das nächste Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer ratiopharm Ulm am 29.01. um 17:00 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle hingewiesen. Es wird empfohlen, sich Tickets im Kartenvorverkauf zu sichern, da bereits mehrere hundert Vorbestellungen in der TSV-Geschäftsstelle eingegangen sind. Möglichkeit dazu besteht montags, mittwochs und freitags zwischen neun und 11:30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 18:00 Uhr in der VPV-Generalagentur, Deiningerstraße 23.
Presseinfo: TSV 1861 Nördlingen (Phillip Moll)
0 Kommentare
Platz zehn und 12:18-Punkte stehen für den TSV Nördlingen zur Saisonhalbzeit zu Buche. Dabei hat man das Saisonziel "einstelliger Tabellenplatz" noch nicht aus den Augen verloren, würde schließlich bereits ein einziger Sieg wieder eine Position im oberen Ligamittelfeld bedeuten. Nachdem man allerdings eine noch bessere Platzierung durch ärgerliche Heimniederlagen gegen Weiden und Langen hergeschenkt hat, beginnt mit dem Rückrundenstart auch gleichzeitig wieder eine Serie von schweren Spielen gegen Bayreuth, Chemnitz, Freiburg, Heidelberg, Kaiserslautern, Lich und Ulm, wobei an diesem Sonntag als erster Gegner der USC Heidelberg auf die Rieser Korbjäger wartet.
73:88 lautete das Ergebnis am ersten Spieltag der Saison, als die Württemberger in Nördlingen zu Gast waren und beide Punkte aus dem Krater entführten. Mittlerweile haben sich die Heidelberger auf dem fünften Tabellenplatz festgebissen, allerdings bereits mit größerem Rückstand auf die vordersten Positionen und beruhigendem Vorsprung auf die folgenden Mannschaften. Gerade die beiden US-Amerikaner Emanuel Dildy (18,0 Punkte, 2,4 Assists) und Maurice Linton (14,8 Punkte, 6,4 Rebounds) zeigten sich bisher in guter Form und werden der Nördlinger Verteidigung eine Menge Arbeit bereiten. Wie schon in den letzten Jahren sind auch heuer Jürgen Maassmann und Armin Leber (13,5 Punkte und 4,5 Rebounds) wichtige Stützen im Team der Universitätsstädter. Auch auf den Ex-Erstligaspieler Tom McCheseney (10,8 Punkte) wird man acht geben müssen.
Die Aufgabe am Sonntagabend wird mit Sicherheit schwer werden, doch bisher präsentierte sich Heidelberg durchaus als gutes Pflaster für die TSV-Korbjäger. Einen Sieg und eine äußerst knappe Niederlage konnte man bisher auf dem USC-Parkett verzeichnen. Ähnliches wird auch diesmal wieder Ziel der Nördlinger Korbjäger sein, schließlich hat man heuer auch bereits durchaus ansprechende Spiele in der Fremde bieten können. Sei es der deutliche Erfolg in Freiburg oder die beiden engen Spiele in Kaiserslautern und Chemnitz, in welchen man sich nur hauchdünn geschlagen geben musste, der TSV hat schon mehrmals bewiesen, dass man auch auswärts mit den Topteams der Liga mithalten kann. Dafür ist selbstverständlich eine gute Tagesform mitverantwortlich und darauf hinarbeitend wurde die Trainingsintensität zuletzt auf einem konstant hohen Level gehalten und die Spieler entsprechend auf die kniffligen Partien der kommenden Wochen vorbereitet.
War gegen den TSG Ehingen der gute Start ins erste Spielviertel mit ausschlaggebend für den Nördlinger Erfolg, dürfte es auch gegen Heidelberg wichtig sein, dem Gegner von Beginn an Paroli zu bieten und die Partie offen zu halten. Gerade bei den letzten Auftritten gegen Langen und Weiden hatte man bereits von Beginn an immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen, welchen man am Ende nicht mehr egalisieren konnte. Trainer Zoltan Nagy wird weiterhin auf die Dienste des verletzten Mirko Anastasov verzichten müssen, ansonsten sind alle Stammspieler an Bord und einsatzfähig. Mit den guten Distanzschützen Tony McCrory oder Jurica Puljic, den Aufbausspielern Mario Probst und Cedric Brooks, Mario Matic und Dominique Klein als Unruheherde in der Zone, sowie US-Boy Kevin Hanson unter den Körben dürfte man schwer auszurechnen sein und über genügend taktische Alternativen verfügen, den württembergischen Gastgeber ein bisschen zu ärgern. Kampfgeist zeigen und mit Leidenschaft zu Werke gehen, diese Tugenden scheint man in Ehingen wieder entdeckt zu haben, sodass man sich auch vor dem Namen und Rang des morgigen Kontrahenten nicht verstecken muss, auch wenn der Favorit nur Heidelberg heißen kann.
Abfahrt für den Fanbus nach Heidelberg ist um 12:00 Uhr an der Mehrzweckhalle, Gerhard-Hauptmann-Straße. Es sind noch Plätze frei, sodass sich Kurzentschlossene zum genannten Treffpunkt vor Ort einfinden können. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr im Olympiastützpunkt Heidelberg.
Schon jetzt wird auf das nächste Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer ratiopharm Ulm am 29.01. um 17:00 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle hingewiesen. Es wird empfohlen, sich Tickets im Kartenvorverkauf zu sichern, da bereits mehrere hundert Vorbestellungen in der TSV-Geschäftsstelle eingegangen sind. Möglichkeit dazu besteht montags, mittwochs und freitags zwischen neun und 11:30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 18:00 Uhr in der VPV-Generalagentur, Deiningerstraße 23.
Presseinfo: TSV 1861 Nördlingen (Phillip Moll)
0 Kommentare
Werbung
Werbung


