ProA
Lauf der Güßis stoppen
Lomax am 19.01.2006 um 13:28
Vom Papier her eine klare Angelegenheit. Die Chemnitz 99ers empfangen zu Hause den TSV Breitengüßbach. Der Tabellendritte also gegen den Vorletzten der 2. Liga Süd. Bislang sind die NINERS auf heimischen Parkett ungeschlagen. Die zwei Punkte gegen die Oberfranken also schon so gut wie sicher... Doch halt! Wer so denkt, hat die Lage ganz klar verkannt! Erstens wäre solch eine Form der Überheblichkeit ob der noch immer angespannten Verletztensituation bei den NINERS völlig daneben. Ganz davon abgesehen, dass man in dieser 2. Liga Süd keinen Gegner unterschätzen sollte.
Mit dem TSV Breitengüßbach stellt sich die Mannschaft der Stunde aus dem unteren Tabellendrittel in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle vor. Sage und schreibe die letzten vier Spiele konnten die Oberfranken für sich entscheiden. Dieser Lauf brachte den TSV nach einem verkorksten Saisonstart nun wieder nahe an die Nichtabstiegsplätze heran. Mit einem weiteren Erfolg würden die Güssis sogar im Mittelfeld der Liga mitmischen. Siege gegen Ehingen und Crailsheim zeigen das Potential der Mannschaft, die vor allem unter den Brettern mit Brian Boxler (2,12m), Michael Schröder (2,08m), des weiteren mit Dominik Schneider (2,02m) und Max Weber (2,01m) groß besetzt ist. Neben den Betz-Brüdern und Kapitän Henrik Gese wichtigste Stütze des Teams ist seit seiner Verpflichtung im November der US-amerikanische Power Forward Duez Henderson. Mit ihm gewann das Spiel der Oberfranken mehr an Variabilität und Tempo. Die Vereinsbosse bedankten sich mit einem Vertragsangebot bis Saisonende. Henderson mit zuletzt 16 Punkten gegen den USC Mainfranken Würzburg. Gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht fuhren die Breitengüßbacher überhaupt einen ungefährdeten 31 Punkte Sieg ein, bei dem gleich fünf Spieler zweistellig scorten. Ein weiteres Indiz dafür, die Gäste nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Für die Chemnitz 99ers zählt am Samstag, 19:00 Uhr, trotzdem nur ein Sieg. Zu Hause noch ungeschlagen, vor hoffentlich wieder mehr als 2.000 Zuschauern wie zuletzt beim überragenden Sieg gegen den BBC Bayreuth. Trotz der fehlenden Center-Riege und einem sichtlich von der Kulisse beeindruckten Neuzugang Marin Bota, dem im ersten Heimspiel für seinen neuen Club noch nicht viel gelang, legten die Harris & Co. vor allem im letzten Viertel noch einen Zahn zu und überrannten die konditionell platt wirkenden Gäste aus Bayreuth förmlich. Bewundernswert auch die Übersicht und Routine, mit der ein-10 Punkte-Rückstand bis zur Pause in eine komfortable Führung gewandelt wurde. "We will be better and better", so David Doubley nach dem Spiel. Das lässt nahtlos auf eine erfolgreiche Rückrunde schließen.
Auch, wenn hinter dem Einsatz von Avi Kazarnovski ein großes Fragezeichen steht und Christian Klink noch nicht spielfähig sein wird. Möglicherweise reicht es bei Avi für einige Minuten. Die Entscheidung dazu fällt in Absprache mit der Therapeutin aber erst kurz vor Spielbeginn. Wie es auch ohne die Langen geht, haben die NINERS gegen den BBC Bayreuth bewiesen. Wiederholung ist dringend erwünscht. Am Samstag gegen den TSV Breitengüßbach.
Presseinfo: BV TU Chemnitz 99 (Sven Böttger)
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Mit dem TSV Breitengüßbach stellt sich die Mannschaft der Stunde aus dem unteren Tabellendrittel in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle vor. Sage und schreibe die letzten vier Spiele konnten die Oberfranken für sich entscheiden. Dieser Lauf brachte den TSV nach einem verkorksten Saisonstart nun wieder nahe an die Nichtabstiegsplätze heran. Mit einem weiteren Erfolg würden die Güssis sogar im Mittelfeld der Liga mitmischen. Siege gegen Ehingen und Crailsheim zeigen das Potential der Mannschaft, die vor allem unter den Brettern mit Brian Boxler (2,12m), Michael Schröder (2,08m), des weiteren mit Dominik Schneider (2,02m) und Max Weber (2,01m) groß besetzt ist. Neben den Betz-Brüdern und Kapitän Henrik Gese wichtigste Stütze des Teams ist seit seiner Verpflichtung im November der US-amerikanische Power Forward Duez Henderson. Mit ihm gewann das Spiel der Oberfranken mehr an Variabilität und Tempo. Die Vereinsbosse bedankten sich mit einem Vertragsangebot bis Saisonende. Henderson mit zuletzt 16 Punkten gegen den USC Mainfranken Würzburg. Gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht fuhren die Breitengüßbacher überhaupt einen ungefährdeten 31 Punkte Sieg ein, bei dem gleich fünf Spieler zweistellig scorten. Ein weiteres Indiz dafür, die Gäste nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Für die Chemnitz 99ers zählt am Samstag, 19:00 Uhr, trotzdem nur ein Sieg. Zu Hause noch ungeschlagen, vor hoffentlich wieder mehr als 2.000 Zuschauern wie zuletzt beim überragenden Sieg gegen den BBC Bayreuth. Trotz der fehlenden Center-Riege und einem sichtlich von der Kulisse beeindruckten Neuzugang Marin Bota, dem im ersten Heimspiel für seinen neuen Club noch nicht viel gelang, legten die Harris & Co. vor allem im letzten Viertel noch einen Zahn zu und überrannten die konditionell platt wirkenden Gäste aus Bayreuth förmlich. Bewundernswert auch die Übersicht und Routine, mit der ein-10 Punkte-Rückstand bis zur Pause in eine komfortable Führung gewandelt wurde. "We will be better and better", so David Doubley nach dem Spiel. Das lässt nahtlos auf eine erfolgreiche Rückrunde schließen.
Auch, wenn hinter dem Einsatz von Avi Kazarnovski ein großes Fragezeichen steht und Christian Klink noch nicht spielfähig sein wird. Möglicherweise reicht es bei Avi für einige Minuten. Die Entscheidung dazu fällt in Absprache mit der Therapeutin aber erst kurz vor Spielbeginn. Wie es auch ohne die Langen geht, haben die NINERS gegen den BBC Bayreuth bewiesen. Wiederholung ist dringend erwünscht. Am Samstag gegen den TSV Breitengüßbach.
Presseinfo: BV TU Chemnitz 99 (Sven Böttger)
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