ProA

USC Heidelberg beim Tabellennachbarn zu Gast

_Tigger am 13.01.2006 um 05:27

Am Samstagabend, 20:00 Uhr, hat das Team von Markus Jochum die Möglichkeit, sich - bei einem allerdings schweren Gastspiel in Lich - einerseits die nachfolgenden Teams wie Lich, Langen und Freiburg vom Leib zu halten und andererseits den Kontakt zur Verfolgergruppe des Tabellenführers Ulm nicht ganz zu verlieren.

Wie schwer die Aufgabe werden dürfte, zeigen am besten einige bisher von den Hessen erzielte Ergebnisse: Siege gab es z.B. mit 92:81 in Freiburg und mit 90:75 in Nördlingen, knappe Niederlagen beim 81:87 gegen Bayreuth oder beim 90:92 gegen Kaiserslautern. Mit der Abstiegsfrage wie in den vergangenen Jahren hat der TV Lich diesmal jedenfalls nichts zu tun. Eher könnten die Hessen bei weiterhin günstigem Saisonverlauf durchaus noch in den Kampf um Platz fünf oder sechs eingreifen. Einer der Stammspieler, Flügel Pete Strobl, hat die Licher zwar zur Jahreswende verlassen, doch auch der verbliebene Kader bleibt stark genug. Ob bis zum Spiel am Samstag Ersatz besorgt wird, war zuletzt noch offen.

Als diesjähriger "Überflieger" der Liga hat sich bisher US-Power Forward Reggie Golson mit teilweise grandiosen Vorstellungen sowohl in der Scorer-Liste (27,5 Punkte pro Spiel) als auch mit 31,5 Wertungspunkten in der Effektivitätstabelle, in der alle statistischen Werte erfasst werden, auf dem 1. Platz der 2. Liga Süd positioniert! Auch in der Reboundstatistik belegt Golson mit durchschnittlich 9,3 Rebounds einen hervorragenden 9. Platz. Ebenfalls nicht zu unterschätzen dürfte die Spielstärke des Kanadiers Daniel Boticki sein, welchen bisher ebenfalls eine hohe Effektivitätsquote (17,1 auf dem 18. Platz) auszeichnet. Zum Vergleich: Auf USC-Seite liegt bisher Maurice Linton mit 14,6 Wertungspunkten als Bester in der Effektivitätsstatistik auf Platz 36. Auch in der Scorerliste (19,1 Punkte) und bei den Assists (4,7) liegt Boticki mit einem 10. und einem 6. Platz gut im Rennen. Vor allem diese beiden Spieler gilt es also für die USC-Spieler in den Griff zu bekommen. Mit Viktor Klassen, einem gefährlichen Dreierschützen, Daniel Dörr, Rolf Scholz und Jan-Peter Prasuhn verfügen die Licher zudem über einige zweitligaerfahrene Spieler, die gemeinsam mit dem jungen, 2,03m großen Johannes Lischka vom VfB Gießen die Stammformation bilden.

Das USC-Team wird schon eine ähnlich starke Leistung wie ab der 2. Halbzeit beim 93:92 gegen Chemnitz zeigen müssen, falls es als Sieger nach Heidelberg zurückfahren möchte.

Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)

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