ProA
Breitengüßbach weiter auf dem Vormarsch
Frankie am 08.01.2006 um 21:00
Der TSV Tröster Breitengüßbach ist weiter auf dem Vormarsch in der 2. Basketball-Bundesliga Süd der Herren. Gegen die COOCOON Baskets Weiden gelang der dritte Erfolg hintereinander so dass man sich langsam am hinteren Mittelfeld der Tabelle orientieren kann.
In der Anfangsphase merkte man der Weidener Mannschaft kaum an, dass sie während der Weihnachtspause völlig umstrukturiert worden war. Die Gäste verteidigten aggressiv und machten so der Heimmannschaft anfangs das Leben recht schwer; lediglich Brian Boxler konnte sich gleich zu Beginn mehrfach durchsetzen und "hängte" dem neuen US-Amerikaner der Gäste, Calvin Clemmons, zudem zwei schnelle Fouls an. Bis zum Stand von 10:11 blieb die Partie somit völlig ausgeglichen, ehe Max Weber und Sajmen Hauer von der Bank neuen Schwung in die Begegnung brachten und ihre Mannschaft mit 15:11 in Front brachten. Doch die Gäste ließen sich bis zur ersten Viertelpause und auch zu Beginn des zweiten Viertels nicht abschütteln. Dieses begann zerfahren auf beiden Seiten, so dass erst nach drei Minuten der erste Korb durch Dominik Schneider fiel. Bis wenige Sekunden vor der Pause blieb die Partie völlig ausgeglichen, ehe die Breitengüßbacher noch einen energischen Schlussspurt hinlegten und so zur Pause erstmals eine etwas komfortablere Führung aufzuweisen hatten (40:32).
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Breitengüßbacher dann aber einen Gang höher schalten. Duez Henderson, Henrik Gese und Sebastian Betz, die alle an diesem Tag nicht als überragende Scorer auffielen, sich aber stets in den Dienst der Mannschaft stellten und vorbildlich kämpften, brachten ihre Mannschaft mit Korberfolgen mit 48:34 in Front. So brach der Widerstand der Gäste nach und nach in sich zusammen. Die Neuzugänge der Weidener schlugen nicht wie erhofft ein; insbesondere den beiden US-Amerikanern fehlte die Bindung zum Spiel. Unter den Körben war der Aufsteiger insgesamt zu schwach besetzt um den Güßbachern Paroli bieten zu können. So setzte sich in der zweiten Halbzeit auch Michael Schröder immer besser in Szene und wurde am Ende noch zum zweitbesten Werfer seiner Mannschaft. Immer weiter konnte sich die Heimmannschaft von ihrem Gegner absetzen und so waren spätestens am Ende des dritten Viertels eigentlich schon alle Zweifel am Sieg der Breitengüßbacher beseitigt (62:43).
Doch die Mannschaft des neuen Trainergespanns Alex Krüger und Norbert Uch ließ auch im letzten Viertel nicht locker und konnte so ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. Es kam auch kein Bruch in die Mannschaft, als die Trainer den jüngeren Spielern mehr Einsatzzeit gaben, da sich alle Akteure mit ihrem Einsatz für weitere Aufgaben empfehlen konnten. Während bei den Weidenern nun fast gar nichts mehr lief, gelangen den Breitengüßbachern noch einige sehenswerte Aktionen, die den Vorsprung letztlich bis auf 28 Zähler zum 89:61-Endstand anwachsen ließen. Zwar hatte kein Spieler der Mannschaft einen überragenden Tag erwischt – eigentlich konnte man bei allen Akteuren Licht und Schatten ausmachen – doch die ausgeglichene Leistung der gesamten Mannschaft, in der jeder für den anderen kämpft, machte dies mehr als wett. So konnten alle eingesetzten Spieler zum Endergebnis als Scorer beitragen. Brian Boxler sammelte neben seinen 20 Punkten noch 12 Rebounds, ebenso Michael Schröder, der vor allem auch beim Offensivrebound ständig präsent war. In dieser Kategorie bewies auch Dominik Schneider sein Talent (6 Rebounds), ebenso wie Sebastian Betz (11). Sajmen Hauer überzeugte auch als Passgeber (4 Assists); Felix Ferner wurde durch schnelle Fouls etwas gebremst, während Max Weber seine Einsatzzeit gut nutzen konnte und den Amerikaner McFall nach dessen guter Anfangsphase im 2. Viertel ausschalten konnte. Henrik Gese spielte vor allem in der 2. Halbzeit sehr mannschaftsdienlich und setzte die Centerspieler gut in Szene. Auch Johannes Betz und Alexej Bondar konnten in ihrer Einsatzzeit beweisen, dass sie durchaus zweitligatauglich sind.
Vom Potential her muss einem also keineswegs bange sein um die junge Mannschaft des TSV Tröster, die sich offensichtlich unter dem neuen Trainer von Spiel zu Spiel steigert, die motiviert auftritt und die die Zuschauer spüren lässt, dass sie unbedingt den Klassenerhalt schaffen will. So kann es weitergehen für die "Güßbacher" die nun bereits am Freitag mit einem Sieg beim sieglosen Tabellenletzten in der Tabelle endgültig aufschließen kann.
TSV Tröster Breitengüßbach: Boxler (20), Schröder (13), S. Betz (11), Henderson (11), Weber (8), Hauer (8), Gese (7), Schneider (4), J. Betz (3), Bondar (2), Ferner (2), Hosper.
COOCOON Baskets Weiden: Clemmons (14), Peters (10). McFall (8), Schobert (8), Baron (8), Meier (6), Weiss (4), Grimaldi (3), Demleitner.
Presseinfo: TSV Tröster Breitengüßbach (Norbert Kraus)
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In der Anfangsphase merkte man der Weidener Mannschaft kaum an, dass sie während der Weihnachtspause völlig umstrukturiert worden war. Die Gäste verteidigten aggressiv und machten so der Heimmannschaft anfangs das Leben recht schwer; lediglich Brian Boxler konnte sich gleich zu Beginn mehrfach durchsetzen und "hängte" dem neuen US-Amerikaner der Gäste, Calvin Clemmons, zudem zwei schnelle Fouls an. Bis zum Stand von 10:11 blieb die Partie somit völlig ausgeglichen, ehe Max Weber und Sajmen Hauer von der Bank neuen Schwung in die Begegnung brachten und ihre Mannschaft mit 15:11 in Front brachten. Doch die Gäste ließen sich bis zur ersten Viertelpause und auch zu Beginn des zweiten Viertels nicht abschütteln. Dieses begann zerfahren auf beiden Seiten, so dass erst nach drei Minuten der erste Korb durch Dominik Schneider fiel. Bis wenige Sekunden vor der Pause blieb die Partie völlig ausgeglichen, ehe die Breitengüßbacher noch einen energischen Schlussspurt hinlegten und so zur Pause erstmals eine etwas komfortablere Führung aufzuweisen hatten (40:32).
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Breitengüßbacher dann aber einen Gang höher schalten. Duez Henderson, Henrik Gese und Sebastian Betz, die alle an diesem Tag nicht als überragende Scorer auffielen, sich aber stets in den Dienst der Mannschaft stellten und vorbildlich kämpften, brachten ihre Mannschaft mit Korberfolgen mit 48:34 in Front. So brach der Widerstand der Gäste nach und nach in sich zusammen. Die Neuzugänge der Weidener schlugen nicht wie erhofft ein; insbesondere den beiden US-Amerikanern fehlte die Bindung zum Spiel. Unter den Körben war der Aufsteiger insgesamt zu schwach besetzt um den Güßbachern Paroli bieten zu können. So setzte sich in der zweiten Halbzeit auch Michael Schröder immer besser in Szene und wurde am Ende noch zum zweitbesten Werfer seiner Mannschaft. Immer weiter konnte sich die Heimmannschaft von ihrem Gegner absetzen und so waren spätestens am Ende des dritten Viertels eigentlich schon alle Zweifel am Sieg der Breitengüßbacher beseitigt (62:43).
Doch die Mannschaft des neuen Trainergespanns Alex Krüger und Norbert Uch ließ auch im letzten Viertel nicht locker und konnte so ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. Es kam auch kein Bruch in die Mannschaft, als die Trainer den jüngeren Spielern mehr Einsatzzeit gaben, da sich alle Akteure mit ihrem Einsatz für weitere Aufgaben empfehlen konnten. Während bei den Weidenern nun fast gar nichts mehr lief, gelangen den Breitengüßbachern noch einige sehenswerte Aktionen, die den Vorsprung letztlich bis auf 28 Zähler zum 89:61-Endstand anwachsen ließen. Zwar hatte kein Spieler der Mannschaft einen überragenden Tag erwischt – eigentlich konnte man bei allen Akteuren Licht und Schatten ausmachen – doch die ausgeglichene Leistung der gesamten Mannschaft, in der jeder für den anderen kämpft, machte dies mehr als wett. So konnten alle eingesetzten Spieler zum Endergebnis als Scorer beitragen. Brian Boxler sammelte neben seinen 20 Punkten noch 12 Rebounds, ebenso Michael Schröder, der vor allem auch beim Offensivrebound ständig präsent war. In dieser Kategorie bewies auch Dominik Schneider sein Talent (6 Rebounds), ebenso wie Sebastian Betz (11). Sajmen Hauer überzeugte auch als Passgeber (4 Assists); Felix Ferner wurde durch schnelle Fouls etwas gebremst, während Max Weber seine Einsatzzeit gut nutzen konnte und den Amerikaner McFall nach dessen guter Anfangsphase im 2. Viertel ausschalten konnte. Henrik Gese spielte vor allem in der 2. Halbzeit sehr mannschaftsdienlich und setzte die Centerspieler gut in Szene. Auch Johannes Betz und Alexej Bondar konnten in ihrer Einsatzzeit beweisen, dass sie durchaus zweitligatauglich sind.
Vom Potential her muss einem also keineswegs bange sein um die junge Mannschaft des TSV Tröster, die sich offensichtlich unter dem neuen Trainer von Spiel zu Spiel steigert, die motiviert auftritt und die die Zuschauer spüren lässt, dass sie unbedingt den Klassenerhalt schaffen will. So kann es weitergehen für die "Güßbacher" die nun bereits am Freitag mit einem Sieg beim sieglosen Tabellenletzten in der Tabelle endgültig aufschließen kann.
TSV Tröster Breitengüßbach: Boxler (20), Schröder (13), S. Betz (11), Henderson (11), Weber (8), Hauer (8), Gese (7), Schneider (4), J. Betz (3), Bondar (2), Ferner (2), Hosper.
COOCOON Baskets Weiden: Clemmons (14), Peters (10). McFall (8), Schobert (8), Baron (8), Meier (6), Weiss (4), Grimaldi (3), Demleitner.
Presseinfo: TSV Tröster Breitengüßbach (Norbert Kraus)
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