Sonstiges
Nach klarem 65:34-Heimsieg weiter in Lauerstellung
dstange am 06.02.2002 um 19:06
(aj) Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill behielt auch im Heimspiel des 13. Spieltages gegen den USC München vor eigener Kulisse eine weiße Weste und ist nunmehr seit März 2001 in eigener Halle ungeschlagen. Im Sonntagsspiel gegen den deutschen Rekordmeister aus der bayrischen Landeshauptstadt behielten die Wetzlarer Rollis dabei mit 65:34 (23:6/37:20/46:28) die Oberhand.
Ein eindrucksvolles Startviertel sahen dabei die rund 400 Zuschauer in der August-Bebel-Sporthalle, die bereits nach sechs Spielsekunden zum ersten Mal Grund zum Jubeln hatten, als bereits der erste Dreier aus den Händen von Nicolai Zeltinger in die USC-Reuse schwebte. Was folgte waren zehn Spielminuten, die von Spielwitz und Siegeswille der Mannschaft von Trainer Stefan Donner gekennzeichneten waren. So zum Beispiel das sehenswerte Kombinationsspiel von Birgit Dunstheimer und Markus Sniegocki, das der Nationalspieler zum 13:4 (5.) nutzte oder der blinde Paß von Aufbauspieler Lars Christink in den Rücken der Münchner Abwehr auf Mario Oosterbosch, der diesen sicher zum 19:6 (9.) verwandelte.
Nach dem ersten Viertel flachte die Partie jedoch stark ab. Der Gast, der ohne seinen überragenden Aufbauspieler Markus Haberkorn auskommen musste, der sich in der Woche im Training den Finger gebrochen hat, kam nun besser ins Spiel. Doch dies war in erster Linie nicht unbedingt der Verdienst der eigenen Reihen, sondern eher auf die Nachlässigkeiten in der RSV-Abwehr zurückzuführen. Wie schon in der Vorwoche zeigte der mittelhessische Erstligist jedoch wieder eine nach einer Steigerung tadellose Verteidigungsarbeit, doch die Offensivleistung der Mannschaft ließ bis zur Schlusssirene ebenso viel zu wünschen übrig.
So plätscherte das Spiel über 36:18 (18.) und 44:26 (26.) vor sich hin, ohne dass jedoch der Heimerfolg des RSV Lahn-Dill in irgendeiner Phase in Gefahr geriet. Erst im Schlussviertel setzte das Team noch einmal nach, kam durch die aggressive Defensive zu zahlreichen Ballgewinnen, die in der Folge als Fastbreak im Münchner Korb landeten. Hier taten sich kämpferisch insbesondere die Aufbau- und Flügelspieler Christink, Dunstheimer und Sniegocki hervor, die so das Ergebnis in die Höhe schrauben konnten, ehe Kapitän Zeltinger mit zwei Dreiern in der Schlussminute für ein versöhnlichen Abschluss sorgte. Nicht ganz so versöhnlich war dann zunächst die Verabschiedung als es bei den obligatorischen Shakehands zu einer Rangelei zwischen Münchens Tamer Artan und RSV-Center Oosterbosch kam. Doch nach einige hitzigen Wortgefechten löste sich auch dies am Ende in Wohlgefallen auf.
"Leider hat Hamburg es an diesem Wochenende nicht geschafft unserem
Konkurrenten Zwickau ein Bein zu stellen, doch wir werden weiter in Lauerstellung bleiben und unsere Chance suchen", so Co-Trainer Siggi Mörtl mit Blick auf die nun kommende vierwöchige Spielpause aufgrund der EM im niederländischen Amsterdam vom 18. Bis 24. Februar.
Lahn-Dill: Zeltinger (19/4 Dreier), Oosterbosch (14), Christink (12), Sniegocki (9), Hopp (4), Dürl (3), Dunstheimer (2), Fink (2), Schratz.
München: Pioch (13), Döring (7), Appel (6), Miller (4), Artan (2), Schmelzer (2), Heine, Schadt.
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Ein eindrucksvolles Startviertel sahen dabei die rund 400 Zuschauer in der August-Bebel-Sporthalle, die bereits nach sechs Spielsekunden zum ersten Mal Grund zum Jubeln hatten, als bereits der erste Dreier aus den Händen von Nicolai Zeltinger in die USC-Reuse schwebte. Was folgte waren zehn Spielminuten, die von Spielwitz und Siegeswille der Mannschaft von Trainer Stefan Donner gekennzeichneten waren. So zum Beispiel das sehenswerte Kombinationsspiel von Birgit Dunstheimer und Markus Sniegocki, das der Nationalspieler zum 13:4 (5.) nutzte oder der blinde Paß von Aufbauspieler Lars Christink in den Rücken der Münchner Abwehr auf Mario Oosterbosch, der diesen sicher zum 19:6 (9.) verwandelte.
Nach dem ersten Viertel flachte die Partie jedoch stark ab. Der Gast, der ohne seinen überragenden Aufbauspieler Markus Haberkorn auskommen musste, der sich in der Woche im Training den Finger gebrochen hat, kam nun besser ins Spiel. Doch dies war in erster Linie nicht unbedingt der Verdienst der eigenen Reihen, sondern eher auf die Nachlässigkeiten in der RSV-Abwehr zurückzuführen. Wie schon in der Vorwoche zeigte der mittelhessische Erstligist jedoch wieder eine nach einer Steigerung tadellose Verteidigungsarbeit, doch die Offensivleistung der Mannschaft ließ bis zur Schlusssirene ebenso viel zu wünschen übrig.
So plätscherte das Spiel über 36:18 (18.) und 44:26 (26.) vor sich hin, ohne dass jedoch der Heimerfolg des RSV Lahn-Dill in irgendeiner Phase in Gefahr geriet. Erst im Schlussviertel setzte das Team noch einmal nach, kam durch die aggressive Defensive zu zahlreichen Ballgewinnen, die in der Folge als Fastbreak im Münchner Korb landeten. Hier taten sich kämpferisch insbesondere die Aufbau- und Flügelspieler Christink, Dunstheimer und Sniegocki hervor, die so das Ergebnis in die Höhe schrauben konnten, ehe Kapitän Zeltinger mit zwei Dreiern in der Schlussminute für ein versöhnlichen Abschluss sorgte. Nicht ganz so versöhnlich war dann zunächst die Verabschiedung als es bei den obligatorischen Shakehands zu einer Rangelei zwischen Münchens Tamer Artan und RSV-Center Oosterbosch kam. Doch nach einige hitzigen Wortgefechten löste sich auch dies am Ende in Wohlgefallen auf.
"Leider hat Hamburg es an diesem Wochenende nicht geschafft unserem
Konkurrenten Zwickau ein Bein zu stellen, doch wir werden weiter in Lauerstellung bleiben und unsere Chance suchen", so Co-Trainer Siggi Mörtl mit Blick auf die nun kommende vierwöchige Spielpause aufgrund der EM im niederländischen Amsterdam vom 18. Bis 24. Februar.
Lahn-Dill: Zeltinger (19/4 Dreier), Oosterbosch (14), Christink (12), Sniegocki (9), Hopp (4), Dürl (3), Dunstheimer (2), Fink (2), Schratz.
München: Pioch (13), Döring (7), Appel (6), Miller (4), Artan (2), Schmelzer (2), Heine, Schadt.
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