ProA
Keith Gray: "Klassenerhalt nach wie vor das Ziel"
_Tigger am 14.12.2005 um 18:24
Wer hätte das gedacht? Der Basketball-Zweitligist COOCOON Baskets Weiden geht nach dem 13. Spieltag als Tabellen-Achter in die verdiente Weihnachtspause. Der Aufsteiger um Coach Keith Gray hat 12:14-Punkte auf seinem Konto und überraschte zuletzt mit drei Auswärtssiegen in Folge. Bevor die Mannschaft Ende Dezember wieder mit der Vorbereitung beginnt, haben wir uns mit dem COOCOON-Coach über den bisherigen Saisonverlauf unterhalten.
Herr Gray! Haben Sie mit so einem positiven Abschneiden gerechnet?
Gray: Ganz ehrlich? Nein, eigentlich nicht! Denn immer noch ist der Klassenerhalt ganz klar unser Saisonziel und genießt jegliche Priorität. Jede Platzierung besser als Rang 14 wäre schon eine Überraschung für uns.
Worin sehen Sie die Gründe für den bisherigen sehr guten Saisonverlauf?
Manchmal war es schon hart zu sehen, welche Höhen und Tiefen wir durchlebt haben. Entscheidend für unser bisheriges Abschneiden war jedoch, dass wir trotzdem als Mannschaft zusammen geblieben sind, und sich jeder für den anderen eingesetzt hat. Ich denke, unser Zusammenhalt war und ist der Schlüssel für unseren Erfolg.
Zuletzt gab es drei Auswärtssiege in Folge. Wieso zeigt jetzt die Mannschaft auf einmal, dass sie auch auswärts gewinnen kann?
Ein Aufsteiger hat es zu Beginn der Saison immer schwer, auswärts zu punkten. Da kommen viele Faktoren zusammen, an die man sich als Spieler erst gewöhnen muss: die lange Anfahrt, eine andere Halle etc... Dennoch haben wir auswärts, wenn ich mich an die Spiele in Freiburg, Ulm oder Kaiserslautern zurückerinnere, durchaus eine Chance gehabt. Lediglich in Chemnitz war dies nicht der Fall. Entscheidend für die drei Siege war aber, dass sich meine Spieler an die Situation gewöhnt haben. Sie waren konzentrierter und sie glaubten daran, auch auswärts gewinnen zu können. Und das ist im Kampf um den Klassenerhalt ungemein wichtig.
Wären die Heimspiele gegen Ehingen und Langen gewonnen worden, könnte Ihr Team sogar noch besser dastehen. Warum wurden diese beiden Partien verloren?
Nach den Siegen gegen die Spitzenteams aus Heidelberg, Lich und Bayreuth dachten meine Spieler, dass die Matches gegen Ehingen und Langen Selbstläufer sein würden. Das ist aber in der 2. Bundesliga nicht der Fall, da ist kein Spiel ein Selbstläufer. Sie haben nicht verstanden, wie wichtig diese beiden Spiele eigentlich für uns vor heimischen Publikum und vor den Sponsoren sind. Das hat sich aber geändert, nun wissen meine Jungs, dass jedes Spiel ungemein wichtig ist.
Wie fällt generell Ihr Fazit nach bislang absolvierten 13 Spieltagen aus?
Nach den ersten 13 Spielen bin ich zufrieden. Natürlich könnten wir noch besser dastehen, aber als Neuling lernt man immer noch dazu. Ich hoffe aber, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind, um noch für die ein oder andere Überraschung zu sorgen.
Was sind für Sie bei den COOCOON Baskets die positiven und auch die negativen Überraschungen?
Das Positive ist ganz klar, dass wir jetzt auf dem achten Tabellenplatz stehen. Das Negative ist, dass wir eigentlich noch viel besser platziert sein könnten, wenn wir eher verstanden hätten, dass man jedes Spiel voll konzentriert und mit hundertprozentigem Einsatz angehen muss.
Wie schätzen Sie die generelle Situation in der Liga ein? Was sind die Besonderheiten in diesem Jahr bislang?
Das Gute an der Liga ist, dass jeder jeden schlagen kann. Ich bin mir sicher, dass auch der momentane souveräne Tabellenführer Ulm demnächst mal verlieren wird. Denn es ist nicht einfach die Konzentration über 30 Spiele so aufrecht zu erhalten, dass man jedes Spiel gewinnen kann. Man wird sehen...
Noch ein kurzer Blick auf die zweite Saisonhälfte: Was trauen Sie Ihrer Mannschaft zu? Wird sie den Klassenerhalt schaffen?
Mal schaun, aber ich denke schon, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden. Wichtig ist, dass wir weiterhin attraktiven Basketball zeigen, uns dass uns unsere bisherigen Sponsoren – denen übrigens ein ganz großer Dank gilt - die Treue halten und sich noch weitere neue finden werden, die uns unterstützen. Zweitliga-Basketball ist mittlerweile in Weiden und in der gesamten Oberpfalz ein Begriff, was auch die ständig steigenden Zuschauerzahlen zeigen. Das wirkt sich auch auf unseren Jugendbereich aus, dem sich zunehmend neue Spieler anschließen. Nicht zu vergessen die anderen Mannschaften des TB Weiden: Die Herren II sind in der Bezirksliga noch ungeschlagen und werden wohl in die Oberliga aufsteigen, die U20 weiblich hat ebenfalls noch keine Partie verloren und die Jugendteams überzeugen in ihren jeweiligen Klassen. Das Konzept in Weiden stimmt!
Presseinfo: COOCOON Baskets Weiden (Stephan Landgraf)
0 Kommentare
Herr Gray! Haben Sie mit so einem positiven Abschneiden gerechnet?
Gray: Ganz ehrlich? Nein, eigentlich nicht! Denn immer noch ist der Klassenerhalt ganz klar unser Saisonziel und genießt jegliche Priorität. Jede Platzierung besser als Rang 14 wäre schon eine Überraschung für uns.
Worin sehen Sie die Gründe für den bisherigen sehr guten Saisonverlauf?
Manchmal war es schon hart zu sehen, welche Höhen und Tiefen wir durchlebt haben. Entscheidend für unser bisheriges Abschneiden war jedoch, dass wir trotzdem als Mannschaft zusammen geblieben sind, und sich jeder für den anderen eingesetzt hat. Ich denke, unser Zusammenhalt war und ist der Schlüssel für unseren Erfolg.
Zuletzt gab es drei Auswärtssiege in Folge. Wieso zeigt jetzt die Mannschaft auf einmal, dass sie auch auswärts gewinnen kann?
Ein Aufsteiger hat es zu Beginn der Saison immer schwer, auswärts zu punkten. Da kommen viele Faktoren zusammen, an die man sich als Spieler erst gewöhnen muss: die lange Anfahrt, eine andere Halle etc... Dennoch haben wir auswärts, wenn ich mich an die Spiele in Freiburg, Ulm oder Kaiserslautern zurückerinnere, durchaus eine Chance gehabt. Lediglich in Chemnitz war dies nicht der Fall. Entscheidend für die drei Siege war aber, dass sich meine Spieler an die Situation gewöhnt haben. Sie waren konzentrierter und sie glaubten daran, auch auswärts gewinnen zu können. Und das ist im Kampf um den Klassenerhalt ungemein wichtig.
Wären die Heimspiele gegen Ehingen und Langen gewonnen worden, könnte Ihr Team sogar noch besser dastehen. Warum wurden diese beiden Partien verloren?
Nach den Siegen gegen die Spitzenteams aus Heidelberg, Lich und Bayreuth dachten meine Spieler, dass die Matches gegen Ehingen und Langen Selbstläufer sein würden. Das ist aber in der 2. Bundesliga nicht der Fall, da ist kein Spiel ein Selbstläufer. Sie haben nicht verstanden, wie wichtig diese beiden Spiele eigentlich für uns vor heimischen Publikum und vor den Sponsoren sind. Das hat sich aber geändert, nun wissen meine Jungs, dass jedes Spiel ungemein wichtig ist.
Wie fällt generell Ihr Fazit nach bislang absolvierten 13 Spieltagen aus?
Nach den ersten 13 Spielen bin ich zufrieden. Natürlich könnten wir noch besser dastehen, aber als Neuling lernt man immer noch dazu. Ich hoffe aber, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind, um noch für die ein oder andere Überraschung zu sorgen.
Was sind für Sie bei den COOCOON Baskets die positiven und auch die negativen Überraschungen?
Das Positive ist ganz klar, dass wir jetzt auf dem achten Tabellenplatz stehen. Das Negative ist, dass wir eigentlich noch viel besser platziert sein könnten, wenn wir eher verstanden hätten, dass man jedes Spiel voll konzentriert und mit hundertprozentigem Einsatz angehen muss.
Wie schätzen Sie die generelle Situation in der Liga ein? Was sind die Besonderheiten in diesem Jahr bislang?
Das Gute an der Liga ist, dass jeder jeden schlagen kann. Ich bin mir sicher, dass auch der momentane souveräne Tabellenführer Ulm demnächst mal verlieren wird. Denn es ist nicht einfach die Konzentration über 30 Spiele so aufrecht zu erhalten, dass man jedes Spiel gewinnen kann. Man wird sehen...
Noch ein kurzer Blick auf die zweite Saisonhälfte: Was trauen Sie Ihrer Mannschaft zu? Wird sie den Klassenerhalt schaffen?
Mal schaun, aber ich denke schon, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden. Wichtig ist, dass wir weiterhin attraktiven Basketball zeigen, uns dass uns unsere bisherigen Sponsoren – denen übrigens ein ganz großer Dank gilt - die Treue halten und sich noch weitere neue finden werden, die uns unterstützen. Zweitliga-Basketball ist mittlerweile in Weiden und in der gesamten Oberpfalz ein Begriff, was auch die ständig steigenden Zuschauerzahlen zeigen. Das wirkt sich auch auf unseren Jugendbereich aus, dem sich zunehmend neue Spieler anschließen. Nicht zu vergessen die anderen Mannschaften des TB Weiden: Die Herren II sind in der Bezirksliga noch ungeschlagen und werden wohl in die Oberliga aufsteigen, die U20 weiblich hat ebenfalls noch keine Partie verloren und die Jugendteams überzeugen in ihren jeweiligen Klassen. Das Konzept in Weiden stimmt!
Presseinfo: COOCOON Baskets Weiden (Stephan Landgraf)
0 Kommentare
Werbung
Werbung


