ProA
Niederlage am Ende zu deutlich
_Tigger am 12.12.2005 um 09:10
Dabei war die erste Hälfte noch völlig ausgeglichen verlaufen. Durch Brandon Griffin und Lars Grübler hatte der BBC eine 4:0-Führung vorgelegt und bis zum 11:11 (5.) verteidigt. Erst kurz vor und nach der ersten Pause enteilten die Gastgeber ein wenig bis auf 31:22 (14.), aber beim 30:31 hatten die Bayreuther schon wieder den Anschluss geschafft.
An kämpferischem Engagement ließen es die Gäste auch danach nicht mangeln. Spielerisch steigern konnten sich in der zweiten Halbzeit aber nur die Thüringer. "Wir haben in einem gutklassigen Spiel gegen einen starken Kontrahenten eine überragende zweite Halbzeit gespielt", fasste der einheimische Trainer Frank Menz zusammen. "19:4-Punkte im dritten Viertel gegen die für ihre starke Offensive gefürchteten Bayreuther zu holen, das spricht für meine Jungs." In der zweiten Hälfte schafften es die Gastgeber zudem, ihre anfängliche Unterlegenheit bei den Rebounds wettzumachen. Bei der Trefferquote aus der Distanz waren sie ohnehin überlegen. Ihren eindrucksvollen 50% von der Dreier-Linie (13/26) konnte der BBC nur sechs Treffer bei 20 Versuchen entgegensetzen.
BBC-Trainer Marco Amelow beklagte aber vor allem die Fehlerquote seiner Mannschaft: "In der ersten Halbzeit hatten wir keinen einzigen Ballverlust, im dritten Viertel aber gleich allein sieben." Dabei habe das keineswegs mit irgendwelchen taktischen Veränderungen des Gegners zu tun gehabt: "Wir haben den Ball einfach hergegeben und auf diese Weise die Partie praktisch selbst verloren."
Diese Schwächephase sei besonders entscheidend gewesen, weil sie das ganze Konzept durchkreuzt habe: "Wir wollten die Partie so lange wie möglich offen halten, um die Jenaer Leistungsträger nach ihrem schweren Spiel in Heidelberg zu zwingen, möglichst lange auf dem Feld zu bleiben. Bis zur Halbzeit hat das auch nach unseren Vorstellungen geklappt. Als wir dann aber erst einmal mit zweistelligem Abstand im Rückstand lagen, waren wir es plötzlich, die viel Kraft aufwenden mussten."
Nachdem die Bayreuther wiederum nur mit sieben Spielern angetreten waren, fehlte es am Ende an Substanz, um den Sieg der Gastgeber noch einmal in Gefahr zu bringen. Näher als auf 51:60 (33.) kam der BBC im relativ offenen Schlagabtausch der letzten zehn Minuten nicht mehr heran.
EB Jena: Taylor (22 Punkte), Braun (18), Burks (16), Seggelke (13), Linke (9), Buss (4), Golla (2), Hoepke (0), Haucke, Stein.
BBC Bayreuth: Griffin (21), Grübler (15), Gunnarsson (9), Tetzner (9), Zimmermann (8), Hänel (2), Schlamminger (0).
Presseinfo: BBC Bayreuth (Markus Pensel)
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An kämpferischem Engagement ließen es die Gäste auch danach nicht mangeln. Spielerisch steigern konnten sich in der zweiten Halbzeit aber nur die Thüringer. "Wir haben in einem gutklassigen Spiel gegen einen starken Kontrahenten eine überragende zweite Halbzeit gespielt", fasste der einheimische Trainer Frank Menz zusammen. "19:4-Punkte im dritten Viertel gegen die für ihre starke Offensive gefürchteten Bayreuther zu holen, das spricht für meine Jungs." In der zweiten Hälfte schafften es die Gastgeber zudem, ihre anfängliche Unterlegenheit bei den Rebounds wettzumachen. Bei der Trefferquote aus der Distanz waren sie ohnehin überlegen. Ihren eindrucksvollen 50% von der Dreier-Linie (13/26) konnte der BBC nur sechs Treffer bei 20 Versuchen entgegensetzen.
BBC-Trainer Marco Amelow beklagte aber vor allem die Fehlerquote seiner Mannschaft: "In der ersten Halbzeit hatten wir keinen einzigen Ballverlust, im dritten Viertel aber gleich allein sieben." Dabei habe das keineswegs mit irgendwelchen taktischen Veränderungen des Gegners zu tun gehabt: "Wir haben den Ball einfach hergegeben und auf diese Weise die Partie praktisch selbst verloren."
Diese Schwächephase sei besonders entscheidend gewesen, weil sie das ganze Konzept durchkreuzt habe: "Wir wollten die Partie so lange wie möglich offen halten, um die Jenaer Leistungsträger nach ihrem schweren Spiel in Heidelberg zu zwingen, möglichst lange auf dem Feld zu bleiben. Bis zur Halbzeit hat das auch nach unseren Vorstellungen geklappt. Als wir dann aber erst einmal mit zweistelligem Abstand im Rückstand lagen, waren wir es plötzlich, die viel Kraft aufwenden mussten."
Nachdem die Bayreuther wiederum nur mit sieben Spielern angetreten waren, fehlte es am Ende an Substanz, um den Sieg der Gastgeber noch einmal in Gefahr zu bringen. Näher als auf 51:60 (33.) kam der BBC im relativ offenen Schlagabtausch der letzten zehn Minuten nicht mehr heran.
EB Jena: Taylor (22 Punkte), Braun (18), Burks (16), Seggelke (13), Linke (9), Buss (4), Golla (2), Hoepke (0), Haucke, Stein.
BBC Bayreuth: Griffin (21), Grübler (15), Gunnarsson (9), Tetzner (9), Zimmermann (8), Hänel (2), Schlamminger (0).
Presseinfo: BBC Bayreuth (Markus Pensel)
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