ProA
USC konnte Talfahrt auch in Lautern nicht beenden
_Tigger am 12.12.2005 um 08:17
Der USC Heidelberg setzte seine Serie knapper Niederlagen auch beim Tabellendritten 1.FC Kaiserslautern fort und unterlag vor 550 Zuschauern mit 73:76 (43:40). Die "Roten Teufel" erwischten den besseren Start und gingen mit 7:2 in Führung, ehe auf USC-Seite der weiter im Aufwärtstrend befindliche Reinhard Lanegger und der ebenfalls verbesserte Maurice Linton (16 Pkt., 14 Rebounds!) dagegen hielten. Bemerkenswert ein spektakulärer alley-hoop-dunk von Linton auf Pass von Dildy zum 10:8 (5. Min.). Bei Lautern sorgte insbesondere der überragende Trent für die 24:20-Führung nach dem 1. Viertel.
Im 2. Viertel steigerte sich der USC. Neben Linton gefielen hier Tom McCheseney mit zwei Dreiern sowie die beiden Center Jürgen Maaßmann und Oliver Komarek, die in diesem Abschnitt mit hervorragender Defense nur drei Pünktchen ihrer unmittelbaren Kontrahenten zuließen. Ohne die Fehlwürfe von Dildy (0/6 aus der Distanz in der 1. Halbzeit) hätten die Heidelberger zur Pause mit deutlich mehr als mit drei Punkten führen können. Gegen Ende des 2. Viertels hatte der USC mit Lange und McCheseney im Aufbau und einem wiederum äußerst couragierten Oliver Komarek seine beste Phase. Zweimal Linton, ein Dreier von McCheseney und ein Dreipunkspiel von Komarek und die Gäste hatten einen 33:37-Rückstand in eine 43:40-Pausenführung gedreht.
Ein miserabler USC-Start in die 2. Halbzeit bei weiterhin schlechter Trefferquote bescherte den Lauterern jedoch wieder die Führung (46:40). Endlich traf "E" Dildy mal einen Dreier zum 48:48 (25.) – am Ende hatte er allerdings eine äußerst mäßige Wurfquote (4/19, darunter 2/13 Dreier). Trent, Robinson und Robbins warfen die "Teufel" mit 66:56 in Front, ehe Oliver Komarek mit einem "Buzzerbeater-Dreier" wenigstens wieder für einen Hoffnungsschimmer sorgte.
Beim 68:59 sah es zu Beginn des letzten Abschnittes nicht gut für die Gäste aus, doch Dildy, Armin Leber mit einem unorthodoxen Dreier aus dem Lauf heraus und nochmals Dildy mit einem weiteren Dreier brachten den USC wieder auf 68:67 (34.) heran. Linton und Leber waren auf USC-Seite zum 72:71 (3:50 vor Spielende) verantwortlich. Danach spielte der USC einmal mehr zu unkontrolliert. Trent – "Matchwinner" mit 30 Punkten - mit Zug zum Korb und Robbins nach Offensivrebound erhöhten auf 76:71, Linton verkürzte 1:20 vor Spielende auf 76:73. Wie schon beim 75:76 gegen Jena zwei Tage zuvor hatten die Heidelberger nun noch mehrere Chancen zum Ausgleich, doch Leber und Dildy verfehlten ihre Dreierversuche.
Am stärksten war der USC in den Phasen, als über Maaßmann, Linton und Komarek am Korb gespielt wurde. Immerhin hatten diese Drei am Brett eine Erfolgsbilanz von 10/14 aufzuweisen. Hauptursache für die Niederlage war diesmal eindeutig, dass – vor allem in der 2. Halbzeit - zu sehr versucht wurde, das Spiel von außen zu entscheiden. Hierbei wurden insgesamt absolut keine guten Wurfentscheidungen getroffen. Dabei hatte Markus Jochum seinen Aufbauspielern noch mit auf den Weg gegeben, keinesfalls die Würfe zu zwingen. Armin Leber traf dabei wenigstens noch halbwegs (4/8), Dildy und McCheseney allerdings kaum noch. Erneut ging ein Spiel ganz knapp verloren, das bei etwas mehr Konzentration und etwas clevererer Spielweise leicht hätte gewonnen werden können.
Die Weihnachtspause wird nun dringend benötigt, um ab 08. Januar (17:00 Uhr im OSP gegen Chemnitz) die Saison mit neuen Kräften fortzusetzen.
USC: Linton 16, Lanegger 11 (1 Dreier), Komarek 10 (1), Maaßmann 10, Leber 10 (2), Dildy 10 (2), McCheseney 6 (2), Lange, Rimas – Stoll, Birkenfeld.
Kaiserslautern: Trent 30 (4), Robbins 16, Robinson 13 (1), Arigbabu 10, Moysich 5 (1), Howard 2.
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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Im 2. Viertel steigerte sich der USC. Neben Linton gefielen hier Tom McCheseney mit zwei Dreiern sowie die beiden Center Jürgen Maaßmann und Oliver Komarek, die in diesem Abschnitt mit hervorragender Defense nur drei Pünktchen ihrer unmittelbaren Kontrahenten zuließen. Ohne die Fehlwürfe von Dildy (0/6 aus der Distanz in der 1. Halbzeit) hätten die Heidelberger zur Pause mit deutlich mehr als mit drei Punkten führen können. Gegen Ende des 2. Viertels hatte der USC mit Lange und McCheseney im Aufbau und einem wiederum äußerst couragierten Oliver Komarek seine beste Phase. Zweimal Linton, ein Dreier von McCheseney und ein Dreipunkspiel von Komarek und die Gäste hatten einen 33:37-Rückstand in eine 43:40-Pausenführung gedreht.
Ein miserabler USC-Start in die 2. Halbzeit bei weiterhin schlechter Trefferquote bescherte den Lauterern jedoch wieder die Führung (46:40). Endlich traf "E" Dildy mal einen Dreier zum 48:48 (25.) – am Ende hatte er allerdings eine äußerst mäßige Wurfquote (4/19, darunter 2/13 Dreier). Trent, Robinson und Robbins warfen die "Teufel" mit 66:56 in Front, ehe Oliver Komarek mit einem "Buzzerbeater-Dreier" wenigstens wieder für einen Hoffnungsschimmer sorgte.
Beim 68:59 sah es zu Beginn des letzten Abschnittes nicht gut für die Gäste aus, doch Dildy, Armin Leber mit einem unorthodoxen Dreier aus dem Lauf heraus und nochmals Dildy mit einem weiteren Dreier brachten den USC wieder auf 68:67 (34.) heran. Linton und Leber waren auf USC-Seite zum 72:71 (3:50 vor Spielende) verantwortlich. Danach spielte der USC einmal mehr zu unkontrolliert. Trent – "Matchwinner" mit 30 Punkten - mit Zug zum Korb und Robbins nach Offensivrebound erhöhten auf 76:71, Linton verkürzte 1:20 vor Spielende auf 76:73. Wie schon beim 75:76 gegen Jena zwei Tage zuvor hatten die Heidelberger nun noch mehrere Chancen zum Ausgleich, doch Leber und Dildy verfehlten ihre Dreierversuche.
Am stärksten war der USC in den Phasen, als über Maaßmann, Linton und Komarek am Korb gespielt wurde. Immerhin hatten diese Drei am Brett eine Erfolgsbilanz von 10/14 aufzuweisen. Hauptursache für die Niederlage war diesmal eindeutig, dass – vor allem in der 2. Halbzeit - zu sehr versucht wurde, das Spiel von außen zu entscheiden. Hierbei wurden insgesamt absolut keine guten Wurfentscheidungen getroffen. Dabei hatte Markus Jochum seinen Aufbauspielern noch mit auf den Weg gegeben, keinesfalls die Würfe zu zwingen. Armin Leber traf dabei wenigstens noch halbwegs (4/8), Dildy und McCheseney allerdings kaum noch. Erneut ging ein Spiel ganz knapp verloren, das bei etwas mehr Konzentration und etwas clevererer Spielweise leicht hätte gewonnen werden können.
Die Weihnachtspause wird nun dringend benötigt, um ab 08. Januar (17:00 Uhr im OSP gegen Chemnitz) die Saison mit neuen Kräften fortzusetzen.
USC: Linton 16, Lanegger 11 (1 Dreier), Komarek 10 (1), Maaßmann 10, Leber 10 (2), Dildy 10 (2), McCheseney 6 (2), Lange, Rimas – Stoll, Birkenfeld.
Kaiserslautern: Trent 30 (4), Robbins 16, Robinson 13 (1), Arigbabu 10, Moysich 5 (1), Howard 2.
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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