ProA
78:92-Niederlage gegen Chemnitz
_Tigger am 12.12.2005 um 08:15
Der TV Lich unterlag am Samstagabend vor heimischem Publikum mit 78:92 gegen den aktuellen Tabellendritten BV TU Chemnitz. Für die Mannschaft um Kapitän Rolf Scholz galt es nach der 89:73-Niederlage in Ulm an die dort gezeigte gute Verteidigungsleistung anzuknüpfen und dem Gegner seine eigene Spielweise aufzuzwingen.
Dies gelang jedoch nur bedingt. Während man im ersten Viertel gegen die nach ihrem Sieg gegen Kaiserslautern weiterhin im Aufwind befindlichen Chemnitzer noch stets die passende Antwort parat hatte (24:23), schalteten diese im zweiten Spielabschnitt einen Gang höher. Mit einem 8:2-Lauf erhöhten die Gäste von 30:34 auf 32:42. Zwar kämpften sich Viktor Klassen & Co. mit einem 8:0-Lauf wieder heran, im direkten Anschluss stellten die Gäste ebenfalls mit einem 8:0-Lauf jedoch den Pausenstand von 43:40 her.
Dabei erwiesen sich erneut die schwache Reboundarbeit sowie eine äußerst dürftige Freiwurfquote von nur 43% (6/14) als ausschlaggebend. Zudem leistete man sich in der Verteidigung einige Unkonzentriertheiten, in deren Folge die Gäste um Center Avi Kazarnovski das ein ums andere Mal frei unter dem Korb zum Wurf kamen und in der ersten Halbzeit keinen Wurf aus der Nahdistanz vergaben.
Auch nach der Pause änderte sich zunächst nur wenig am Spielgeschehen: Die Gäste konnten ihren Vorsprung bis zur 25.Minute sogar bis auf 47:60 erhöhen. Nach je vier bzw. 5 Punkten von Reggie Golson und Danny Boticki hatte man dann binnen zwei Minuten jedoch auf 58:60 verkürzt. Mit dieser Differenz ging man dann auch in die letzte Viertelpause (66:64).
Im letzten Spielabschnitt setzte sich der Schlagabtausch auf beiden Seiten fort: beide Teams erspielten sich ihre Punkte und ließen den Gegner nicht davonziehen. Mit einem Dreier verkürzte Danny Boticki in der 35. Minute auf einen Zähler (73:74). Nachdem Chemnitz' Virijevic (letztlich Gäste-Topscorer mit 25 Punkten) trotz Foul verwandeln konnte und auch seinen anschließenden Bonus-Freiwurf verwandelte, stellte Reggie Golson mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf den alten Abstand wieder her. Nach zwei Punkten von David Doubley sowie zwei erfolgreichen Freiwürfen von Kazarnovski hatten die Gäste in der 37.Minute auf 76:81 erhöht, woraufhin sich Lichs Trainer Dejan Kostic zu einer Auszeit genötigt sah. Im folgenden Angriff verkürzte Reggie Golson mit seinen Punkten 32 und 33 auf 78:81.
Nun war der TV Lich jedoch an seine Grenzen gestoßen: In den verbleibenden zwei Minuten gelangen dem Gastgeber keine Punkte mehr. Im Angriff scheiterte man an den weiterhin bestens verteidigenden Gästen und leistete sich daraus folgend zu viele Ballverluste. Chemnitz dagegen spielte im Angriff weiterhin souverän seine Spielzüge durch und sicherte sich letztlich dank eines 11:0-Laufs in den letzten beiden Minuten den Sieg.
Damit misslang der erwünschte Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres 2005. Mit dem Spiel gegen die 99ers aus Chemnitz, die mit dem Sieg ihren dritten Platz festigten, endet für den TV Lich die Serie an Spielen gegen die aktuelle Top 5 der Tabelle. Am kommenden Freitag geht es für Golson & Co. zum USC Freiburg, die punktgleich mit dem TV Lich und Weiden auf Platz 7 stehen. Mit einem Sieg gegen die Breisgauer könnte man sich hinter Bayreuth und Heidelberg auf Platz 7 festsetzen. Vor der Winterpause geht es für den TV Lich am 23.12. noch nach Crailsheim, wo man im dortigen X-Mas-Game auf die von Arne Alig trainierten MERLINS trifft.
TV Lich: Scholz 3, Klassen 11, Strobl 11, Unger 0, Prasuhn 0, Boticki 17, Lischka 3, Dörr 0, Golson 33
BV TU Chemnitz 99 (beste Werfer): Virijevic 25, Kazarnovski 22, Harris 20, Doubley 13.
Presseinfo: TV Lich (Felix Georg)
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Dies gelang jedoch nur bedingt. Während man im ersten Viertel gegen die nach ihrem Sieg gegen Kaiserslautern weiterhin im Aufwind befindlichen Chemnitzer noch stets die passende Antwort parat hatte (24:23), schalteten diese im zweiten Spielabschnitt einen Gang höher. Mit einem 8:2-Lauf erhöhten die Gäste von 30:34 auf 32:42. Zwar kämpften sich Viktor Klassen & Co. mit einem 8:0-Lauf wieder heran, im direkten Anschluss stellten die Gäste ebenfalls mit einem 8:0-Lauf jedoch den Pausenstand von 43:40 her.
Dabei erwiesen sich erneut die schwache Reboundarbeit sowie eine äußerst dürftige Freiwurfquote von nur 43% (6/14) als ausschlaggebend. Zudem leistete man sich in der Verteidigung einige Unkonzentriertheiten, in deren Folge die Gäste um Center Avi Kazarnovski das ein ums andere Mal frei unter dem Korb zum Wurf kamen und in der ersten Halbzeit keinen Wurf aus der Nahdistanz vergaben.
Auch nach der Pause änderte sich zunächst nur wenig am Spielgeschehen: Die Gäste konnten ihren Vorsprung bis zur 25.Minute sogar bis auf 47:60 erhöhen. Nach je vier bzw. 5 Punkten von Reggie Golson und Danny Boticki hatte man dann binnen zwei Minuten jedoch auf 58:60 verkürzt. Mit dieser Differenz ging man dann auch in die letzte Viertelpause (66:64).
Im letzten Spielabschnitt setzte sich der Schlagabtausch auf beiden Seiten fort: beide Teams erspielten sich ihre Punkte und ließen den Gegner nicht davonziehen. Mit einem Dreier verkürzte Danny Boticki in der 35. Minute auf einen Zähler (73:74). Nachdem Chemnitz' Virijevic (letztlich Gäste-Topscorer mit 25 Punkten) trotz Foul verwandeln konnte und auch seinen anschließenden Bonus-Freiwurf verwandelte, stellte Reggie Golson mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf den alten Abstand wieder her. Nach zwei Punkten von David Doubley sowie zwei erfolgreichen Freiwürfen von Kazarnovski hatten die Gäste in der 37.Minute auf 76:81 erhöht, woraufhin sich Lichs Trainer Dejan Kostic zu einer Auszeit genötigt sah. Im folgenden Angriff verkürzte Reggie Golson mit seinen Punkten 32 und 33 auf 78:81.
Nun war der TV Lich jedoch an seine Grenzen gestoßen: In den verbleibenden zwei Minuten gelangen dem Gastgeber keine Punkte mehr. Im Angriff scheiterte man an den weiterhin bestens verteidigenden Gästen und leistete sich daraus folgend zu viele Ballverluste. Chemnitz dagegen spielte im Angriff weiterhin souverän seine Spielzüge durch und sicherte sich letztlich dank eines 11:0-Laufs in den letzten beiden Minuten den Sieg.
Damit misslang der erwünschte Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres 2005. Mit dem Spiel gegen die 99ers aus Chemnitz, die mit dem Sieg ihren dritten Platz festigten, endet für den TV Lich die Serie an Spielen gegen die aktuelle Top 5 der Tabelle. Am kommenden Freitag geht es für Golson & Co. zum USC Freiburg, die punktgleich mit dem TV Lich und Weiden auf Platz 7 stehen. Mit einem Sieg gegen die Breisgauer könnte man sich hinter Bayreuth und Heidelberg auf Platz 7 festsetzen. Vor der Winterpause geht es für den TV Lich am 23.12. noch nach Crailsheim, wo man im dortigen X-Mas-Game auf die von Arne Alig trainierten MERLINS trifft.
TV Lich: Scholz 3, Klassen 11, Strobl 11, Unger 0, Prasuhn 0, Boticki 17, Lischka 3, Dörr 0, Golson 33
BV TU Chemnitz 99 (beste Werfer): Virijevic 25, Kazarnovski 22, Harris 20, Doubley 13.
Presseinfo: TV Lich (Felix Georg)
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