BG Karlsruhe
Sieg Nummer vier gegen TBB Trier
Frankie am 10.12.2005 um 21:31
Horst Schmitz hatte Stefan Fahrad in die Starting Five berufen, und der versuchte auch gleich von Beginn an, das Vertrauen des Headcoaches zu rechtfertigen. Änderte nichts daran, dass die Trierer nach nur 20 Sekunden mit einem erfolgreichen Dreier einen Traumstart in der Fächerstadt erwischten. Als Brandon Gay nach 4:15 gespielten Minuten die 6:9-Führung der Gäste markierte, nahm Schmitz seine erste Auszeit. Danach folgten vor 3.000 Zuschauern aus Karlsruher Sicht äußerst erfreuliche Minuten: Ein Dreier von Ewodo stellte den Ausgleich her, Punkte von Svitek, Jones und Allen ließen die BG zwischenzeitlich auf 18:13 davonziehen, bevor Narcisse Ewodo mit einem Mitteldistanztreffer aus vollem Lauf das 20:13 markierte. Als Svitek noch einen erfolgreichen Dreier draufpackte, nahm Whelton seine Auszeit. Mit 25:17 konnte die BG diesen Spielabschnitt für sich entscheiden.
Als Allen nach noch nicht einmal 20 Sekunden das zweite Viertel mit dem 27:17 eröffnete, war das für mehr als drei Minuten die letzte gelungene Aktion der Gastgeber. Kollektives Kopfschütteln beim Anhang der Karlsruher als Chuck Evans mit einem Foul an Gillingham den Trierer an die Linie zwingt, und der alle drei Freiwürfe zur 29:31-Führung der Moselstädter verwandelt. Erst ein 5:0-Lauf der BG mit einem erfolgreichen Dreier von Troy DeVries abgeschlossen, brachte das Heimteam wieder ins Spiel zurück. Selbst eine Auszeit von Joe Whelton änderte an dem knappen Vorsprung der Karlsruher nichts mehr, die zur Halbzeit mit 43:36 in Front lagen.
Das dritte Viertel bot ein Drei-Punkte Festival. Gillingham verkürzte nach vier gespielten Minuten mit zwei Dreiern zum 49:48, während auf Seiten der BG Stefan Svitek als erfolgreicher Dreierschütze herausragte. Zwischenzeitlich gelang es der BG noch einmal sich auf acht Punkte abzusetzen, doch vier Dreier nur in diesem Spielabschnitt von Gillingham, hielten die Hoffnungen der Trierer aufrecht.
Der 64:60-Stand vor dem letzten Viertel war dann auch kein Ruhekissen für die Karlsruher Akteure. Spätestens als nach der Hälfte des letzten Viertels die Gäste durch viele Turnover begünstigt mit 68:70 in Führung lagen, war klar, dass dies der nächste Thriller mit Karlsruher Beteiligung würde. Bei 72:72 musste Doornekamp auf Seiten der Trierer mit dem fünften Foul vom Parkett. Ihm folgte etwas später noch Derrick Allen auf Seiten der Gastgeber, die dieses Mal ihre Nerven gut im Griff hatten, und sich in den Schlussminuten, als beide Mannschaften sich gegenseitig immer wieder an die Linie zwangen.
Joe Whelton, Headcoach der Trierer gratulierte den Karlsruhern später sportlich fair zu diesem Sieg, monierte die schlechtere Reboundquote seines Teams (39:30), die schwache Ausbeute aus der Nahdistanz (43% gegenüber Karlsruher 64%) und die Turnover im letzten Viertel, die den möglichen Auswärtserfolg gekostet hatten.
Horst Schmitz sprach von einem Spiel mit hoher Intensität und dankte seiner Mannschaft, die 40 Minuten lang aufopferungsvoll gekämpft hatte.
Für die BG trafen: Ewodo 26/4, Allen 24, Svitek 18/4, DeVries 9/3, Jones 6.
Beste Werfer des TBB Trier: Brown 20/1, Gillingham 18/4.
Presseinfo: BG Karlsruhe
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Als Allen nach noch nicht einmal 20 Sekunden das zweite Viertel mit dem 27:17 eröffnete, war das für mehr als drei Minuten die letzte gelungene Aktion der Gastgeber. Kollektives Kopfschütteln beim Anhang der Karlsruher als Chuck Evans mit einem Foul an Gillingham den Trierer an die Linie zwingt, und der alle drei Freiwürfe zur 29:31-Führung der Moselstädter verwandelt. Erst ein 5:0-Lauf der BG mit einem erfolgreichen Dreier von Troy DeVries abgeschlossen, brachte das Heimteam wieder ins Spiel zurück. Selbst eine Auszeit von Joe Whelton änderte an dem knappen Vorsprung der Karlsruher nichts mehr, die zur Halbzeit mit 43:36 in Front lagen.
Das dritte Viertel bot ein Drei-Punkte Festival. Gillingham verkürzte nach vier gespielten Minuten mit zwei Dreiern zum 49:48, während auf Seiten der BG Stefan Svitek als erfolgreicher Dreierschütze herausragte. Zwischenzeitlich gelang es der BG noch einmal sich auf acht Punkte abzusetzen, doch vier Dreier nur in diesem Spielabschnitt von Gillingham, hielten die Hoffnungen der Trierer aufrecht.
Der 64:60-Stand vor dem letzten Viertel war dann auch kein Ruhekissen für die Karlsruher Akteure. Spätestens als nach der Hälfte des letzten Viertels die Gäste durch viele Turnover begünstigt mit 68:70 in Führung lagen, war klar, dass dies der nächste Thriller mit Karlsruher Beteiligung würde. Bei 72:72 musste Doornekamp auf Seiten der Trierer mit dem fünften Foul vom Parkett. Ihm folgte etwas später noch Derrick Allen auf Seiten der Gastgeber, die dieses Mal ihre Nerven gut im Griff hatten, und sich in den Schlussminuten, als beide Mannschaften sich gegenseitig immer wieder an die Linie zwangen.
Joe Whelton, Headcoach der Trierer gratulierte den Karlsruhern später sportlich fair zu diesem Sieg, monierte die schlechtere Reboundquote seines Teams (39:30), die schwache Ausbeute aus der Nahdistanz (43% gegenüber Karlsruher 64%) und die Turnover im letzten Viertel, die den möglichen Auswärtserfolg gekostet hatten.
Horst Schmitz sprach von einem Spiel mit hoher Intensität und dankte seiner Mannschaft, die 40 Minuten lang aufopferungsvoll gekämpft hatte.
Für die BG trafen: Ewodo 26/4, Allen 24, Svitek 18/4, DeVries 9/3, Jones 6.
Beste Werfer des TBB Trier: Brown 20/1, Gillingham 18/4.
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