ProA

Heidelberg fehlt das Glück gegen Tabellenzweiten

_Tigger am 10.12.2005 um 14:43

Vor 750 Zuschauern zu ungewohnter Spielzeit am Freitagabend erlitt der USC Heidelberg in einem sehr attraktiven Basketballspiel eine unglückliche 75:76 (41:39)-Niederlage gegen das leicht favorisierte Team aus Jena. Die Gäste begannen sehr kompakt und selbstbewusst und schienen beim 16:23 mit einer überzeugenden Teamleistung nach dem 1. Viertel die deutlich überlegene Mannschaft zu sein.

Doch in seinem stärksten Viertel rückte der USC die Maßstäbe zurecht. McCheseney – diesmal von der Bank – und Nachwuchscenter Oliver Komarek fügten sich hervorragend ein und trugen mit 5 bzw. 7 Punkten in diesem Abschnitt wesentlich dazu bei, dass die Gastgeber das Spiel bis zur Pause drehten.

Auch nach der Pause ging es in Wellenbewegungen und mit beiderseits guten Leistungen weiter. "Das war heut Basketball auf sehr hohem Niveau auf beiden Seiten", meinte denn auch USC-Trainer Markus Jochum nach dem Spiel. Nach dem 55:48 (zwei Dreier des stark überzeugenden Reinhard Lanegger!) in der 26. Minute kam die große Zeit von Burks. Acht Punkte seinerseits in Folge (darunter 2 Dreier) bescherten den Thüringern wieder die Führung, welche sie bis Viertelende zum 57:62 ausbauten.

McCheseney, Komarek und ein Dreier von Linton sorgten erneut für die Wende. Nach einem Dreierfehlwurf von Taylor erhöhte der – insbesondere auch in der Defense – herausragende Maaßmann mit Halbdistanzwurf und Korbleger gar auf 69:62 (34.). Auch beim 71:64 eine Minute später hatte das Jochum-Team noch alle Trumpfkarten in der Hand. Doch die nervenstarken Gäste nutzten eine Heidelberger Schwächephase durch Zlotowski (Dreier), Braun und ein fast-break zum 71:71 (37.). Noch einmal brachte McChesney den USC aus der Halbdistanz in Führung, ehe ein weiterer Dreier und zwei Freiwürfe jeweils von Burks (2:08 vor Schluss) für die Vorentscheidung sorgten. Der USC bekam noch genügend Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, doch erst scheiterten Linton, Maaßmann und McCheseney (Dreierversuch), dann gingen in den letzten 15 Sekunden zwei Dreier von Dildy daneben, ein Dreierversuch von Linton wurde geblockt und Linton konnte den Rebound in der Schlussekunde lediglich noch zum 75:76 verwandeln.

Beste Unterhaltung mit spannungsgeladener Atmosphäre hatte für den USC Heidelberg leider erneut ein unglückliches Ende gefunden!

USC: Linton 15 (1 Dreier), 10 Rebounds, Maaßmann 14, (4 Assists), Lanegger 11 (3/3 Dreier, 4 Rebounds), McCheseney 10 (4 Assists), Dildy 10, Komarek 9 (3/4), 4 Rebounds, Leber 6, Stoll, Rimas, Lange.

Jena: Taylor 21 (1), Braun 17 (2), Burks 15 (3), Zlotowski 7 (1), Linke 7 (1), Seggelke 3 (1), Hoepke 3 (1), Buss 3.

Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)

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