BG Karlsruhe
Großer BG-Kampf nicht belohnt
_Tigger am 04.12.2005 um 20:14
Es war das erste Gastspiel der BG in der EWE Arena der Oldenburger, es war die erste Partie in der Headcoach-Ära Horst Schmitz. Die begann recht ausgeglichen bis der BG beim Stand von 8:8 plötzlich ein 0:5-Lauf zum 8:13 gelang. Bei diesem Stand reagierte Don Beck nach 4:37 Minuten mit einer Auszeit. Es folgte ein kleines Festspiel des Tyrone Mc Coy, der alleine die 15:13-Führung der Oldenburger herausschoss. Bis auf 20:13 konnten die Oldenburger sich absetzen, und diesen Abstand bis zum Ende des ersten Viertels mit 27:20 halten. Es war ein körperbetontes, attraktives Viertel.
Horst Schmitz und seine Schützlinge zogen die Lehren aus dem ersten Viertel: Das Ergebnis waren sagenhafter Einsatz und eine schier unüberwindliche Defense, die im zweiten Spielabschnitt nur noch 13 Punkte zuließ. Alleine in diesen zehn Minuten gelangen der BG sechs Steals. Nach 8:23 Minuten besorgte ein erfolgreicher Dreier von Ewodo die 35:37-Führung. Obendrauf gab es noch einen Freiwurf, der eine Drei-Punkte-Führung bescherte. Der Halbzeitstand von 40:44 konnte getrost als kleine Sensation gewertet werden. Doch die Karlsruher verwalteten diesen Vorsprung nicht nur, sondern legten im dritten Viertel noch eine Schippe drauf: Nach nicht einmal der Hälfte des dritten Viertels stand es 47:56. Das Oldenburger Publikum peitschte sein Team nun lautstark zu einer Aufholjagd an. Die endete mit dem Stand von 54:58 vor dem letzten Viertel.
Es folgte ein nervenzerfetzender Thriller, bei dem die Oldenburger das glücklichere Ende für sich verbuchen durften. Früh in diesem Abschnitt gelang den Gastgebern ein zwischenzeitlicher Gleichstand zum 59:59. Dann traf Charly Brown einen Traum-Dreier zum 62:59 und die Halle stand Kopf. Als dann auch noch nach einem Karlsruher Fehlversuch das 65:60 gelang, sah es aus, als würde Oldenburg nun endgültig das Blatt gewendet haben. Doch es kam ein starker Auftritt von Stefan Fahrad, der Bälle erkämpfte und seine Farben mit 65:64 wieder ins Spiel brachte. In den Schlussminuten zogen die Badener Akteure noch einige Fouls, um den Gegner an die Linie zu zwingen, doch auch das half nicht mehr: Weder eine clevere Zonendeckung, noch unbändiger Siegeswille hatten gereicht, um ein mit 42% Dreiwurfquote glänzendes Oldenburg zu besiegen.
Nach diesem Spiel dürfen die Karlsruher sich hocherhobenen Hauptes auf den Heimweg machen, wo schon am kommenden Samstag mit Trier der nächste Gegner auf die BG wartet. Die Oldenburger konnten mit der Gewissheit nach Hause gehen, ein spannendes, abwechslungsreiches Spiel gesehen zu haben.
Für die BG trafen: Ewodo 21/4, Jones 17/2, Allen 13, Svitek 12/1, Evans 7/1, Fahrad 6, DeVries 3/1.
Beste Schützen der Oldenburger waren: Edwards 18/2 ,Valters 17/4, Blanchard 15/1.
Presseinfo: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)
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Horst Schmitz und seine Schützlinge zogen die Lehren aus dem ersten Viertel: Das Ergebnis waren sagenhafter Einsatz und eine schier unüberwindliche Defense, die im zweiten Spielabschnitt nur noch 13 Punkte zuließ. Alleine in diesen zehn Minuten gelangen der BG sechs Steals. Nach 8:23 Minuten besorgte ein erfolgreicher Dreier von Ewodo die 35:37-Führung. Obendrauf gab es noch einen Freiwurf, der eine Drei-Punkte-Führung bescherte. Der Halbzeitstand von 40:44 konnte getrost als kleine Sensation gewertet werden. Doch die Karlsruher verwalteten diesen Vorsprung nicht nur, sondern legten im dritten Viertel noch eine Schippe drauf: Nach nicht einmal der Hälfte des dritten Viertels stand es 47:56. Das Oldenburger Publikum peitschte sein Team nun lautstark zu einer Aufholjagd an. Die endete mit dem Stand von 54:58 vor dem letzten Viertel.
Es folgte ein nervenzerfetzender Thriller, bei dem die Oldenburger das glücklichere Ende für sich verbuchen durften. Früh in diesem Abschnitt gelang den Gastgebern ein zwischenzeitlicher Gleichstand zum 59:59. Dann traf Charly Brown einen Traum-Dreier zum 62:59 und die Halle stand Kopf. Als dann auch noch nach einem Karlsruher Fehlversuch das 65:60 gelang, sah es aus, als würde Oldenburg nun endgültig das Blatt gewendet haben. Doch es kam ein starker Auftritt von Stefan Fahrad, der Bälle erkämpfte und seine Farben mit 65:64 wieder ins Spiel brachte. In den Schlussminuten zogen die Badener Akteure noch einige Fouls, um den Gegner an die Linie zu zwingen, doch auch das half nicht mehr: Weder eine clevere Zonendeckung, noch unbändiger Siegeswille hatten gereicht, um ein mit 42% Dreiwurfquote glänzendes Oldenburg zu besiegen.
Nach diesem Spiel dürfen die Karlsruher sich hocherhobenen Hauptes auf den Heimweg machen, wo schon am kommenden Samstag mit Trier der nächste Gegner auf die BG wartet. Die Oldenburger konnten mit der Gewissheit nach Hause gehen, ein spannendes, abwechslungsreiches Spiel gesehen zu haben.
Für die BG trafen: Ewodo 21/4, Jones 17/2, Allen 13, Svitek 12/1, Evans 7/1, Fahrad 6, DeVries 3/1.
Beste Schützen der Oldenburger waren: Edwards 18/2 ,Valters 17/4, Blanchard 15/1.
Presseinfo: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)
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