BG Karlsruhe
Karlsruhe geht ernüchtert in den Advent
Frankie am 26.11.2005 um 22:13
Es war alles für ein Fest angerichtet: 3.700 Zuschauer waren in die Europahalle geströmt, die Sponsoren beider Teams hatten sich großzügig gezeigt und zu Sonderpreisen Shooting- Shirts und Schals zur Verfügung gestellt. Doch die Feierlaune herrschte nach der Partie nur noch bei den Gästen. Horst Schmitz analysierte in der Pressekonferenz treffend, dass er die hohe Fehlerquote seines Teams bei den Fastbreaks bedaure. Man habe den Ball einfach weggeworfen und im Gegenzug leichte Körbe kassiert. Des Weiteren habe man unter den Körben nicht die gewünschten Rebounds geholt. Als letzten Faktor für die erste Niederlage der BG nach drei Siegen nannte Schmitz die Tatsache, dass man das gesamte Spiel über einer Ludwigsburger Führung hatte hinterherlaufen müssen, und dabei Kräfte gelassen hat.
Die Ludwigsburger waren mit einem konzentrierten Ermin Jazvin und einem gut aufgelegten Justin Love schnell mit 0:4 in Führung gegangen. Und es dauerte gut fünf Minuten ehe die BG zum 12:12- Ausgleich kam, während die Gäste das fünfte Mannschaftsfoul kassierten. Als Ewodo nach 5:20 Minuten dann das 14:12 für die Hausherren markierte, nahm Poropat seine erste Auszeit. Kurz danach gelang Svitek noch eine 19:14-Führung, danach war die BG von der Rolle: Unter dem gegnerischen Korb ging gar nichts mehr, und die Gäste zogen zum Viertelstand von 21:25 davon.
Das zweite Viertel begann ähnlich ungut für die BG: Ein 1:6 Lauf bescherte den Barockstädtern ein beruhigendes 22:31. Ende des zweiten Viertels wurde es überraschend spannend, als die BG plötzlich auf 38:40 heran war und in Ballbesitz kam. Doch statt nun die entscheidenden Punkte zum Ausgleich zu treffen, versagten den Akteuren der BG die Nerven: Erst sorgte ein überhasteter Fehlversuch für den Ballverlust, dann folgte ein 0:5-Lauf zum 38:45 Halbzeitstand. Das dritte Viertel begann furios mit Dreiern von Ewodo und Boddicker. Zwischenzeitlich kam die BG auf vier Punkte heran, brach aber in den letzten zwei Minuten dieses Spielabschnitts auseinander: Zu viele Turnover bescherten der ENBW einen 15:5-Lauf und die 59:73- Führung vor den letzten zehn Minuten. Höhepunkt dieser bitteren Phase für BG-Fans war der Dunk von Justin Love zum 52:67.
Drei Minuten lang durften die Karlsruher Zuschauer noch einmal auf eine Wende hoffen, als der BG ein 5:0-Lauf zum 64:73 gelang. Doch dann vernachlässigten die Karlsruher die Defense, individuelle Fehler wurden von den Ludwigsburgern bitter bestraft, und Minuten vor Schluss skandierten die mitgereisten Ludwigsburger Fans „Sieg“. Den behielten sie auch, und Silvano Poropat durfte seinem Team zu einer disziplinierten Leistung mit viel Kampf und Herz gratulieren.
Für die BG trafen: Allen 19, Ewodo 19/2, Jones 13/1, Svitek 8/1, Gordon 6, DeVries 4/1, Fahrad 4, Diarra 2, Evans 1
Beste Schützen der ENBW Ludwigsburg: Love 24/1, Green 18/1, Jazvin 16, Boddicker 13/2
(BG Karlsruhe)
0 Kommentare
Die Ludwigsburger waren mit einem konzentrierten Ermin Jazvin und einem gut aufgelegten Justin Love schnell mit 0:4 in Führung gegangen. Und es dauerte gut fünf Minuten ehe die BG zum 12:12- Ausgleich kam, während die Gäste das fünfte Mannschaftsfoul kassierten. Als Ewodo nach 5:20 Minuten dann das 14:12 für die Hausherren markierte, nahm Poropat seine erste Auszeit. Kurz danach gelang Svitek noch eine 19:14-Führung, danach war die BG von der Rolle: Unter dem gegnerischen Korb ging gar nichts mehr, und die Gäste zogen zum Viertelstand von 21:25 davon.
Das zweite Viertel begann ähnlich ungut für die BG: Ein 1:6 Lauf bescherte den Barockstädtern ein beruhigendes 22:31. Ende des zweiten Viertels wurde es überraschend spannend, als die BG plötzlich auf 38:40 heran war und in Ballbesitz kam. Doch statt nun die entscheidenden Punkte zum Ausgleich zu treffen, versagten den Akteuren der BG die Nerven: Erst sorgte ein überhasteter Fehlversuch für den Ballverlust, dann folgte ein 0:5-Lauf zum 38:45 Halbzeitstand. Das dritte Viertel begann furios mit Dreiern von Ewodo und Boddicker. Zwischenzeitlich kam die BG auf vier Punkte heran, brach aber in den letzten zwei Minuten dieses Spielabschnitts auseinander: Zu viele Turnover bescherten der ENBW einen 15:5-Lauf und die 59:73- Führung vor den letzten zehn Minuten. Höhepunkt dieser bitteren Phase für BG-Fans war der Dunk von Justin Love zum 52:67.
Drei Minuten lang durften die Karlsruher Zuschauer noch einmal auf eine Wende hoffen, als der BG ein 5:0-Lauf zum 64:73 gelang. Doch dann vernachlässigten die Karlsruher die Defense, individuelle Fehler wurden von den Ludwigsburgern bitter bestraft, und Minuten vor Schluss skandierten die mitgereisten Ludwigsburger Fans „Sieg“. Den behielten sie auch, und Silvano Poropat durfte seinem Team zu einer disziplinierten Leistung mit viel Kampf und Herz gratulieren.
Für die BG trafen: Allen 19, Ewodo 19/2, Jones 13/1, Svitek 8/1, Gordon 6, DeVries 4/1, Fahrad 4, Diarra 2, Evans 1
Beste Schützen der ENBW Ludwigsburg: Love 24/1, Green 18/1, Jazvin 16, Boddicker 13/2
(BG Karlsruhe)
0 Kommentare
Werbung
Werbung


