Sonstiges
Arbeitssieg in Münster
dstange am 27.01.2002 um 20:21
aj) Auch wenn am Ende ein klarer 66:43 (15:10/29:20/46:35)-Auswärtserfolg zu Buche stand, Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill hatte am Samstag beim Tabellenschlußlicht UBC Münster mehr Mühe als es ihm lieb war.Tadellos in der Verteidigung agierend bot der hohe Favorit in der Offensive eine eher als mager zu bezeichnende Leistung, die auch durch den Ausfall von Center Mario Oosterbosch, der mit der niederländischen Nationalmannschaft im Trainingslager in England weilte, nicht erklärt werden kann. Einzig "Ersatz"-Center Dirk Köhler, der für den fehlenden Oosterbosch ins Team rückte, bot im Münsteraner Sportzentrum Kinderland eine solide Angriffsleistung. Er war es auch, der nach dem 18:18 (16.) seine Farben nach vorne brachte. Zuvor schienen die Wetzlarer Rollis nach fünf Spielminuten und einem 4:6-Rückstand eigentlich in Fahrt zu kommen. Dem Ausgleich durch Thomas Dürl folgten zwei Körbe von Aufbauspieler Lars Christink, denen Kapitän Nicolai Zeltinger per Dreier das 15:10 folgen ließ.
Doch Nachlässigkeiten im Abschluß in Verbindung mit einer schwachen Trefferquote aus dem Feld und von der Freiwurflinie ließen den ansonsten nicht allzu gefährlichen Universitäts Basketball Club wieder aufkommen. In der 17. Minute eingewechselt war es dann Köhler, der nach nur zwei Sekunden auf dem Feld seine ersten beiden Punkte erzielen konnte. So zog der RSV Lahn-Dill bis zur Halbzeitpause noch auf neun Zähler und im dritten Viertel dann vorentscheidend auf 45:31 (29.) davon.
Wirklich in Sicherheit konnte sich die Mannschaft von Headcoach Stefan Donner jedoch erst im Schlussabschnitt wähnen, als die Münsteraner um ihre beiden Topscorer Frank Michael und Manuel Onken konditionell einbrachen und so der Defensivdruck der mittelhessischen Gäste in zahlreichen Fastbreaks endete. In diesem Viertel, das der RSV eindeutig mit 20:8 für sich entschied, war es insbesondere Nationalspieler Markus Sniegocki, der sich mit zahlreichen Ballgewinnen und seinem schnellen Fahrstil immer wieder erfolgreich in die Angriffsbemühungen seines Teams einschaltete und so letztendlich zum am Ende ungefährdeten Erfolg beitrug.
"Die Schlussphase hat einige Schwächen überdeckt, die in der Anfangsphase offensichtlich waren. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden", so Trainer Donner nach der Schlusssirene.
Münster: Michael (13), Onken (12), Fieber (6), Lodzik (4), Anzolut (2), Cajo (2), Hillmann (2), Schürmann (2), Lohmann, Verfuerth (n.e.), Weigt (n.e.).
Lahn-Dill: Zeltinger (16/2 Dreier), Christink (14), Köhler (14), Sniegocki (7), Dürl (6), Fink (4), Schratz (3), Dunstheimer (2), Hopp.
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Doch Nachlässigkeiten im Abschluß in Verbindung mit einer schwachen Trefferquote aus dem Feld und von der Freiwurflinie ließen den ansonsten nicht allzu gefährlichen Universitäts Basketball Club wieder aufkommen. In der 17. Minute eingewechselt war es dann Köhler, der nach nur zwei Sekunden auf dem Feld seine ersten beiden Punkte erzielen konnte. So zog der RSV Lahn-Dill bis zur Halbzeitpause noch auf neun Zähler und im dritten Viertel dann vorentscheidend auf 45:31 (29.) davon.
Wirklich in Sicherheit konnte sich die Mannschaft von Headcoach Stefan Donner jedoch erst im Schlussabschnitt wähnen, als die Münsteraner um ihre beiden Topscorer Frank Michael und Manuel Onken konditionell einbrachen und so der Defensivdruck der mittelhessischen Gäste in zahlreichen Fastbreaks endete. In diesem Viertel, das der RSV eindeutig mit 20:8 für sich entschied, war es insbesondere Nationalspieler Markus Sniegocki, der sich mit zahlreichen Ballgewinnen und seinem schnellen Fahrstil immer wieder erfolgreich in die Angriffsbemühungen seines Teams einschaltete und so letztendlich zum am Ende ungefährdeten Erfolg beitrug.
"Die Schlussphase hat einige Schwächen überdeckt, die in der Anfangsphase offensichtlich waren. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden", so Trainer Donner nach der Schlusssirene.
Münster: Michael (13), Onken (12), Fieber (6), Lodzik (4), Anzolut (2), Cajo (2), Hillmann (2), Schürmann (2), Lohmann, Verfuerth (n.e.), Weigt (n.e.).
Lahn-Dill: Zeltinger (16/2 Dreier), Christink (14), Köhler (14), Sniegocki (7), Dürl (6), Fink (4), Schratz (3), Dunstheimer (2), Hopp.
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