BG Karlsruhe
Und er ist doch Superman
_Tigger am 30.10.2005 um 18:57
Einen Tag vor dem Leverkusen-Spiel war Narcisse Ewodo 33 Jahre alt geworden. Und wer morgens vor dem Spiel ein Karlsruher Sonntagsblatt aufschlug, konnte lesen, dass das Geburtstagskind über sich sagt, dass es nicht Superman sei.
Rouven Roessler und Domonic Jones fehlten verletzungsbedingt. Frage vor dem Sonntagsspiel in der Wilhelm-Dopatka-Halle war also, wer für die BG die Kastanien aus dem Feuer holen sollte. Horst Schmitz schenkte an alter Wirkungsstätte Evans, DeVries, Ewodo, Allen und Svitek als starting five das Vertrauen. Und die rechtfertigte diese mit einer guten Leistung: Allen, Svitek und Ewodo warfen zwischenzeitlich eine 5:10-Führung der Karlsruher heraus, bevor diverse Fehlversuche von Außen und ein starker Basit die Hausherren wieder mit 11:10 in Front brachten. Ewodo mit einem erfolgreichen Dreier und Stefan Svitek fanden eine passende Antwort zum 11:15. Kurz danach nahm Horst Schmitz seine erste Auszeit, ehe Leverkusen wieder ausgleichen konnte. Das sehr ausgeglichene Viertel endete 24:23, weil die BG den Ball bei 13 Sekunden nicht mehr unter den gegnerischen Korb bekam.
Im zweiten Viertel gelangen Derrick Allen zwar die ersten Punkte zur 24:25-Führung, doch schon nach 2:12 Minuten musste Schmitz mit einer Auszeit eingreifen: Die Bayer Giants waren in kürzester Zeit mit 33:25 davongezogen. Knapp sechs Minuten später war die BG wieder im Spiel, als Allen die 40:41-Führung gelang. Dass die BG mit einer knappen 43:44-Führung dann in die Halbzeit gehen durfte, lag an einem gelungenen Steal von Troy DeVries, den dann ein unsportliches Foul von James stoppte.
Das dritte Viertel verlief wie das zweite: Leverkusen setzte sich bis zur Mitte des Viertels ab, die BG kämpfte sich von einem überragenden Ewodo angetrieben ins Spiel zurück und konnte diesen Spielabschnitt noch mit 21:26 für sich verbuchen. Dass eine Sechs-Punkte-Führung kein Ruhekissen ist, bewiesen die Giants dann innerhalb einer Minute als zwei erfolgreiche Dreier für einen 70:70-Gleichstand sorgten. Troy DeVries zeigte sich unbeeindruckt und konterte mit einem 6:0-Lauf durch zwei erfolgreiche Versuche von Außen. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi, in dem kein Team sich entscheidend absetzen konnte. 3:15 Minuten vor Schluss nahm Bayer bei dem 79:84-Zwischenstand eine Auszeit. Bei 80:84 kam es zu einer Schiedsrichterauszeit, als zwischenzeitlich ein Arbeitsinstrument ausfiel. Ein Freiwurf von Geib brachte das 81:84, ehe Woudstra sein viertes Foul gegen Ewodo zog. Der verwandelte nur einen zum 81:85. Geib markierte im Anschluss das 83:85. Bei diesem Spielstand und 1:06 Minuten vor Schluss nahm Horst Schmitz nach dem vierten Foul von DeVries seine Auszeit. Woudstra traf noch einen Freiwurf zum 84:85, als Troy DeVries ein erlösender Dreier zum 84:88 gelang. An der Seitenlinie sprang Horst Schmitz mehrere Male im Scherensprung, während seine Schützlinge eine Abwehrschlacht schlugen, in der Basit 14 Sekunden vor Schluss der 86:88-Anschluss gelang. Evans wurde an die Linie gezwungen, erhöhte auf 86:90, eher Leverkusen ein Dreier zum 89:90 gelang. Woudstra zog sein fünftes Foul, DeVries stellte dann eiskalt den 89:92-Endstand her.
"Emotionen, Kampf und Siegeswillen" hatten die Gastgeber als Motto für diese Begegnung ausgegeben, die BG hat es an diesem Abend mit einer großartigen Teamleistung umgesetzt. Karl Heinz Kleedörfer, Schatzmeister des TSV Bayer Leverkusen 04 e.V. hatte vor dem Spiel auf einen 98:78-Heimsieg getippt. Er irrte sich genauso wie Ewodo, der mit 25 Punkten und acht Rebounds doch zum Superman wurde.
Für die BG trafen: Ewodo 25/3, DeVries 23/6, Allen 18, Svitek 11, Gordon 7, Evans 5, Fahrad 3.
Presseinfo: BG Karlsruhe
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Rouven Roessler und Domonic Jones fehlten verletzungsbedingt. Frage vor dem Sonntagsspiel in der Wilhelm-Dopatka-Halle war also, wer für die BG die Kastanien aus dem Feuer holen sollte. Horst Schmitz schenkte an alter Wirkungsstätte Evans, DeVries, Ewodo, Allen und Svitek als starting five das Vertrauen. Und die rechtfertigte diese mit einer guten Leistung: Allen, Svitek und Ewodo warfen zwischenzeitlich eine 5:10-Führung der Karlsruher heraus, bevor diverse Fehlversuche von Außen und ein starker Basit die Hausherren wieder mit 11:10 in Front brachten. Ewodo mit einem erfolgreichen Dreier und Stefan Svitek fanden eine passende Antwort zum 11:15. Kurz danach nahm Horst Schmitz seine erste Auszeit, ehe Leverkusen wieder ausgleichen konnte. Das sehr ausgeglichene Viertel endete 24:23, weil die BG den Ball bei 13 Sekunden nicht mehr unter den gegnerischen Korb bekam.
Im zweiten Viertel gelangen Derrick Allen zwar die ersten Punkte zur 24:25-Führung, doch schon nach 2:12 Minuten musste Schmitz mit einer Auszeit eingreifen: Die Bayer Giants waren in kürzester Zeit mit 33:25 davongezogen. Knapp sechs Minuten später war die BG wieder im Spiel, als Allen die 40:41-Führung gelang. Dass die BG mit einer knappen 43:44-Führung dann in die Halbzeit gehen durfte, lag an einem gelungenen Steal von Troy DeVries, den dann ein unsportliches Foul von James stoppte.
Das dritte Viertel verlief wie das zweite: Leverkusen setzte sich bis zur Mitte des Viertels ab, die BG kämpfte sich von einem überragenden Ewodo angetrieben ins Spiel zurück und konnte diesen Spielabschnitt noch mit 21:26 für sich verbuchen. Dass eine Sechs-Punkte-Führung kein Ruhekissen ist, bewiesen die Giants dann innerhalb einer Minute als zwei erfolgreiche Dreier für einen 70:70-Gleichstand sorgten. Troy DeVries zeigte sich unbeeindruckt und konterte mit einem 6:0-Lauf durch zwei erfolgreiche Versuche von Außen. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi, in dem kein Team sich entscheidend absetzen konnte. 3:15 Minuten vor Schluss nahm Bayer bei dem 79:84-Zwischenstand eine Auszeit. Bei 80:84 kam es zu einer Schiedsrichterauszeit, als zwischenzeitlich ein Arbeitsinstrument ausfiel. Ein Freiwurf von Geib brachte das 81:84, ehe Woudstra sein viertes Foul gegen Ewodo zog. Der verwandelte nur einen zum 81:85. Geib markierte im Anschluss das 83:85. Bei diesem Spielstand und 1:06 Minuten vor Schluss nahm Horst Schmitz nach dem vierten Foul von DeVries seine Auszeit. Woudstra traf noch einen Freiwurf zum 84:85, als Troy DeVries ein erlösender Dreier zum 84:88 gelang. An der Seitenlinie sprang Horst Schmitz mehrere Male im Scherensprung, während seine Schützlinge eine Abwehrschlacht schlugen, in der Basit 14 Sekunden vor Schluss der 86:88-Anschluss gelang. Evans wurde an die Linie gezwungen, erhöhte auf 86:90, eher Leverkusen ein Dreier zum 89:90 gelang. Woudstra zog sein fünftes Foul, DeVries stellte dann eiskalt den 89:92-Endstand her.
"Emotionen, Kampf und Siegeswillen" hatten die Gastgeber als Motto für diese Begegnung ausgegeben, die BG hat es an diesem Abend mit einer großartigen Teamleistung umgesetzt. Karl Heinz Kleedörfer, Schatzmeister des TSV Bayer Leverkusen 04 e.V. hatte vor dem Spiel auf einen 98:78-Heimsieg getippt. Er irrte sich genauso wie Ewodo, der mit 25 Punkten und acht Rebounds doch zum Superman wurde.
Für die BG trafen: Ewodo 25/3, DeVries 23/6, Allen 18, Svitek 11, Gordon 7, Evans 5, Fahrad 3.
Presseinfo: BG Karlsruhe
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