GHP Bamberg
3 Spieler von GHP Bamberg zu hohen Geldstrafen verurteilt
Lomax am 08.09.2005 um 15:01
Steffen Hamann, Uvis Helmanis und Mike Nahar wurden am 05. September 2005 wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung in einem minderschweren Fall zu hohen Geldstrafen verurteilt Der vor dem Amtsgericht Bamberg verhandelte Vorfall ereignete sich am 09. Mai 2004.
Die Basket Bamberg GmbH betrachtete und betrachtet das Verhalten ihrer Spieler als völlig inakzeptabel und als nicht zu vereinbaren mit der Vorbildrolle der Spieler. Nach intensiven Gesprächen zwischen den beteiligten Spielern und Headcoach Dirk Bauermann sprach der Verein noch im Mai 2004 eine starke Verwarnung und empfindliche Geldstrafen aus. Auf eigenen Wunsch werden die Spieler zwei zusätzliche soziale Aktionen in Bamberg durchführen. So wird als erstes eine offene Trainingseinheit für Jugendliche aus sozialen Brennpunkten durchgeführt werden.
Manager Heyder: "Ob durch die Kopfverletzung ihres zunächst unbeteiligten Point Guards provoziert oder nicht, das Verhalten der drei war ganz eindeutig falsch. Allerdings haben die Spieler nun ihre Strafe bekommen, sie werden mit den Folgen leben müssen und ich glaube, dass sie daraus gelernt haben. Für uns ist es jetzt Zeit, uns wieder aufs Basketballspielen zu konzentrieren. Genauso konsequent wie wir auf die Geschehnisse bereits im vorletzten Mai reagiert haben, werden wir uns mit aller Macht gegen die Instrumentalisierung dieser Tat wehren und uns vor unsere Spieler stellen."
Im Namen seiner Teamkameraden Steffen Hamann und Uvis Helmanis äußert sich Mike Nahar zu der eineinhalb Jahre zurückliegenden Tat: "Wir möchten nochmals öffentlich bei den Opfern und natürlich bei den Fans um Entschuldigung bitten. Die Situation ist nach der Verletzung von Steffen in einer Weise eskaliert, die uns allen Leid tut und wie es nie hätte passieren dürfen. Ich weiß, dass wir für viele von Euch Vorbilder sind. Aber wir sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler. Ich bitte Euch: Unterstützt uns weiterhin so fantastisch wie bisher und lasst nicht das Team für den Fehler von uns drei büssen."
In einem der jetzigen Verurteilung vorausgegangenem Zivilprozess wurden die Beteiligten bereits zu Zahlungen von Schmerzensgeld an die Opfer verurteilt. Mit der aktuellen Verurteilung sieht die Basket Bamberg den Vorfall nun als abgeschlossen an.
Presseinfo: GHP Bamberg (Thomas Meyer)
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Die Basket Bamberg GmbH betrachtete und betrachtet das Verhalten ihrer Spieler als völlig inakzeptabel und als nicht zu vereinbaren mit der Vorbildrolle der Spieler. Nach intensiven Gesprächen zwischen den beteiligten Spielern und Headcoach Dirk Bauermann sprach der Verein noch im Mai 2004 eine starke Verwarnung und empfindliche Geldstrafen aus. Auf eigenen Wunsch werden die Spieler zwei zusätzliche soziale Aktionen in Bamberg durchführen. So wird als erstes eine offene Trainingseinheit für Jugendliche aus sozialen Brennpunkten durchgeführt werden.
Manager Heyder: "Ob durch die Kopfverletzung ihres zunächst unbeteiligten Point Guards provoziert oder nicht, das Verhalten der drei war ganz eindeutig falsch. Allerdings haben die Spieler nun ihre Strafe bekommen, sie werden mit den Folgen leben müssen und ich glaube, dass sie daraus gelernt haben. Für uns ist es jetzt Zeit, uns wieder aufs Basketballspielen zu konzentrieren. Genauso konsequent wie wir auf die Geschehnisse bereits im vorletzten Mai reagiert haben, werden wir uns mit aller Macht gegen die Instrumentalisierung dieser Tat wehren und uns vor unsere Spieler stellen."
Im Namen seiner Teamkameraden Steffen Hamann und Uvis Helmanis äußert sich Mike Nahar zu der eineinhalb Jahre zurückliegenden Tat: "Wir möchten nochmals öffentlich bei den Opfern und natürlich bei den Fans um Entschuldigung bitten. Die Situation ist nach der Verletzung von Steffen in einer Weise eskaliert, die uns allen Leid tut und wie es nie hätte passieren dürfen. Ich weiß, dass wir für viele von Euch Vorbilder sind. Aber wir sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler. Ich bitte Euch: Unterstützt uns weiterhin so fantastisch wie bisher und lasst nicht das Team für den Fehler von uns drei büssen."
In einem der jetzigen Verurteilung vorausgegangenem Zivilprozess wurden die Beteiligten bereits zu Zahlungen von Schmerzensgeld an die Opfer verurteilt. Mit der aktuellen Verurteilung sieht die Basket Bamberg den Vorfall nun als abgeschlossen an.
Presseinfo: GHP Bamberg (Thomas Meyer)
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