Sonstiges
Tucek und Karaman wenden das Spiel im Schlussviertel
dstange am 13.01.2002 um 17:42
(aj) 400 Zuschauer, darunter rund 50 aus Mittelhessen, sahen am Sonntag in der Zwickauer Scheffelberg-Sporthalle eine 52:65 (25:15/30:27/44:40)-Niederlage von Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill beim AS Zwickau. Lange Zeit schienen die Wetzlarer Rollis in einem würdigen und stets spannenden Spitzenspiel die Oberhand behalten zu können. Doch der tschechische Nationalspieler Petr Tucek und Abdulgazi Karaman wendeten in der Schlussphase das Blatt zugunsten der Sachsen. Zunächst schien jedoch die Taktik des Gastes aufzugehen, als der RSV blendend aus den Startlöchern kam und bereits nach nur vier Spielminuten mit 9:4 und später mit 16:9 (8.) führte. Die gefährlichen „Langen“ des Vizemeisters früh aufnehmend stand die Defensive sicher und im Angriff fanden die Bemühungen hochprozentig ihr Ziel. Als dann Kapitän Nicolai Zeltinger mit der Schlusssirene des ersten Viertels noch einen Dreier versenkte schien alles nach Plan zu verlaufen.
Doch ein Spiel hat bekanntlich 40 Minuten und so kam der ASZ mit Beginn der zweiten zehn Minuten besser ins Spiel. Nun verlief die Partie bis zur 32. Spielminute hochspannend. Zwar lag der RSV Lahn-Dill kontinuierlich in Front, doch weder das 26:21 (14.) noch das 40:36 (28.) konnten bei der Mannschaft des Trainergespanns Stefan Donner und Siggi Mörtl Sicherheiten aufkommen lassen.
In den letzten acht Minuten explodierten jedoch die zuvor eher blass gebliebenen Petr Tucek und Abdulgazi Karaman. Sechs Punkte in Folge von Center Tucek zur ersten Führung (48:46, 33.) in der gesamten Partie, ließ Karaman per Dreier das 51:46 folgen. Dies war die Vorentscheidung, spielte sich der Gastgeber doch nun in einen wahren Rausch, während in den verzweifelten Angriffsbemühungen des RSV der ASZ-Korb wie vernagelt schien.
Durch die Niederlage in Zwickau ist der heimische Erstligist nun auf die Konkurrenz angewiesen, um am Ende doch noch ein Wörtchen im Meisterschaftskampf mitreden zu können. Dennoch, verloren ist nichts, auch wenn Lars Christink und Marco Hopp ein Erfolg an alter Heimstätte verwehrt blieb und der RSV so im zweiten Spiel in Folge einen Matchball in Sachen Titelkampf vergab.
Zwickau: Karaman (18), Tucek (18), Pohlmann (16), Mikschy (9), Tomanek (4), Friedrich, Hofelich, Plavos, Reichardt (n.e.), Wießner (n.e.).
Lahn-Dill: Zeltinger (18), Oosterbosch (12), Christink (10), Sniegocki (6), Dunstheimer (2), Fink (2), Hopp (2), Dürl, Schratz.
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Doch ein Spiel hat bekanntlich 40 Minuten und so kam der ASZ mit Beginn der zweiten zehn Minuten besser ins Spiel. Nun verlief die Partie bis zur 32. Spielminute hochspannend. Zwar lag der RSV Lahn-Dill kontinuierlich in Front, doch weder das 26:21 (14.) noch das 40:36 (28.) konnten bei der Mannschaft des Trainergespanns Stefan Donner und Siggi Mörtl Sicherheiten aufkommen lassen.
In den letzten acht Minuten explodierten jedoch die zuvor eher blass gebliebenen Petr Tucek und Abdulgazi Karaman. Sechs Punkte in Folge von Center Tucek zur ersten Führung (48:46, 33.) in der gesamten Partie, ließ Karaman per Dreier das 51:46 folgen. Dies war die Vorentscheidung, spielte sich der Gastgeber doch nun in einen wahren Rausch, während in den verzweifelten Angriffsbemühungen des RSV der ASZ-Korb wie vernagelt schien.
Durch die Niederlage in Zwickau ist der heimische Erstligist nun auf die Konkurrenz angewiesen, um am Ende doch noch ein Wörtchen im Meisterschaftskampf mitreden zu können. Dennoch, verloren ist nichts, auch wenn Lars Christink und Marco Hopp ein Erfolg an alter Heimstätte verwehrt blieb und der RSV so im zweiten Spiel in Folge einen Matchball in Sachen Titelkampf vergab.
Zwickau: Karaman (18), Tucek (18), Pohlmann (16), Mikschy (9), Tomanek (4), Friedrich, Hofelich, Plavos, Reichardt (n.e.), Wießner (n.e.).
Lahn-Dill: Zeltinger (18), Oosterbosch (12), Christink (10), Sniegocki (6), Dunstheimer (2), Fink (2), Hopp (2), Dürl, Schratz.
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