DBB
U18-Mädchen starten mit Sieg und Niederlage in die EM
Lomax am 07.08.2005 um 13:54
Der deutschen U18-Nationalmannschaft weiblich ist der Start in die Europameisterschaft in Budapest geglückt. Nach hartem Kampf setzte sich das Team von Bundestrainer Reiner Chromik mit 73:65 (22:10, 16:20, 17:18, 18:17) gegen Polen durch und bleibt damit vor den schweren Spielen gegen Frankreich und Serbien und Montenegro im Rennen um einen der beiden ersten Plätze in der Vorrundengruppe.
Mehr als zwei Drittel des Spieles sah es so aus, als wenn es nur einen Sieger geben könne. Zwar nicht dominant, aber immerhin meist zweistellig überlegen präsentierten sich die deutschen Mädchen bis weit ins 3. Viertel hinein. Zu Beginn der Partie legte die DBB-Auswahl einen Blitzstart hin (6:0, 2. Min.; 17:7, 9. Min.), für den hauptsächlich Claudia Scholz und Margret Skuballa verantwortlich zeichneten. Das tolle 1. Viertel des deutschen Teams wurde mit einem Dreier von Tina Eggert gekrönt.
Bis auf 26:12 (14. Min., Skuballa) zogen die DBB-Mädchen davon, ehe allem Anna Pietrzak, an diesem Tag kaum zu bremsende polnische Aufbauspielerin von 1,65m Größe, zur Aufholjagd blies und ihr Team auf 33:28 heran führte (18. Min.). Skuballa & Co. konterten zum 46:32 (24. Min.), doch erneut Pietrzak mit zwei Dreiern traf zum 51:45 (27. Min.). Ein Zeichen der deutschen Nervosität zu diesem Zeitpunkt sind sicher die sechs Ballverluste von Tina Eggert (Laborierte noch an den Nachwirkungen einer Magenerkrankung) und die Wurfquote von Romy Bär, die bis dato bei neun Versuchen aus dem Zweipunktebereich noch nicht getroffen hatte.
Beim 59:51 (31. Min.) durch den ersten "Zweier" von Romy Bär hätte etwas Ruhe einkehren sollen, doch vier Minuten später führten die Polinnen plötzlich mit 60:59. Zu diesem Zeitpunkt war Centerin Anna Görg bereits mit fünf Fouls ausgeschieden. Eine konzentrierte Romy Bär, die auf fast allen Positionen spielte, nun besser traf und enorm wichtige Rebounds holte, sowie zwei ganz wichtige Dreier von Margret Skuballa und Katharina Schnitzler (71:65, 39. Min.) drehten die Partie zugunsten der deutschen Mannschaft.
"Als Polen Mitte des 2. Viertel auf Zonenverteidigung umgestellt hat, sind bei uns nach und nach Probleme aufgetreten. Wir haben vergessen Tempo zu machen und haben bei einigen 1-1-Situationen nachlässig verteidigt. Letztendlich haben wir uns aber selbst aus dem Tal heraus gekämpft", freute sich Reiner Chromik. Noch ausbaufähig sind die deutschen Statistiken: 21 Ballverluste (Polen 17), 52 Rebounds (Polen 36), Wurfquote 2er: 21/52 = 40%, Wurfquote 3er: 4/18 = 22%, Freiwürfe: 19/25 = 76%.
Deutschland: Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls, 10 Punkte/13 Rebounds), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (SV Halle/TuS Jena, 5), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten, 7), Lina Schiffer (BBZ Leverkusen, 2), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz, 9), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg, 22/12), Margret Skuballa (BG Dorsten, 17), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen, 1), Mirijam Unger (TSV Nördlingen).
U18-Mädchen unterliegen Titelfavorit Frankreich
Die deutsche U18-Nationalmannschaft weiblich hat bei der Europameisterschaft in Budapest gegen Titelfavorit Frankreich mit 51:65 (16:12, 11:19, 12:21, 12:13) verloren, dabei aber trotzdem eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. In der morgigen Partie gegen Serbien und Montenegro (68:74 gegen Frankreich) geht es nun um den Einzug in die Runde der besten acht Teams.
Ein tolles 1. Viertel legten die Spielerinnen von Bundestrainer Reiner Chromik hin. Gegen die klar favorisierten Französinnen zeigte man keinen Respekt und konterte einen 5:10-Rückstand (5. Min.) mit einer 11:0-Serie zum 16:10 durch die stark verbesserte Tina Eggert (10. Min.). Zu sieben Ballverlusten hatten die deutschen Mädchen Frankreich gezwungen, selbst nur vier Mal den Ball verloren.
Bis zur 14. Minute hatte die DBB-Auswahl lediglich ein Foul kassiert und ärgerte die Französinnen weiter erfolgreich. Nach und nach kam Frankreich aber besser ins Spiel, vor allem durch die starke Centerin Sandrine Gruda, die sich mit Anna Görg packende Duelle lieferte und insgesamt auf 28 Punkte kam. Deutschland führte letztmals beim 26:23 durch Romy Bär in der 18.Minute. Dann zog Frankreich davon (42:32, 24. Min., 50:37, 28. Min.).
Doch so leicht gaben sich die deutschen Spielerinnen nicht geschlagen. Claudia Scholz traf nach 33 Minuten zum 44:52 aus deutscher Sicht. Vier Minuten später hatte erneut Sandrine Gruda die Partie entschieden (44:59). Die deutschen Mädchen kämpften weiter unverdrossen, konnten den Gegner aber nicht mehr gefährden.
Ein Blick auf die Statistik des Spiels zeigt, dass vor allem die Rebounds und die Wurfquote der Deutschen nicht gut genug waren, um die Sensation zu schaffen. Bei den Rebounds dominierten die Französinnen mit 43:31, bei den Ballverlusten allerdings war das deutsche Team besser (21:24). Aus dem Zweierbereich trafen die deutschen Mädchen lediglich 36% (16/44), aus dem Dreierbereich 25% (3/12). Auch bei den Freiwürfen ließ man einige Punkte liegen (10/17 = 59%).
"Ich bin mehr als zufrieden, denn ich gaube, dass wir heute gegen den kommenden Europameister verloren. Zumindest habe ich hier noch keine stärkere Mannschaft gesehen. Wir sind toll gestartet und haben Frankreich lange Paroli geboten. Lange konnten wir deren wichtige Optionen wegnehmen, aber als Frankreich dann die Luftwaffe ausgepackt hat, waren wir auf Dauer nicht mehr in der Lage dagegen zu halten. Aber ich bin stolz auf meine Spielerinnen, die bis zur letzten Sekunde alles gegeben haben. Jetzt gilt unsere Konzentration dem morgigen Spiel. Das wird superschwer, aber wir werden alles versuchen", gab Reiner Chromik die Devise aus.
Deutschland: Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls, 10), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (SV Halle/TuS Jena, 12), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten, 12), Lina Schiffer (BBZ Leverkusen, 2), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz, 4), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg, 6), Margret Skuballa (BG Dorsten, 5), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen), Mirijam Unger (TSV Nördlingen)
Presseinfo: DBB (Christoph Büker)
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Mehr als zwei Drittel des Spieles sah es so aus, als wenn es nur einen Sieger geben könne. Zwar nicht dominant, aber immerhin meist zweistellig überlegen präsentierten sich die deutschen Mädchen bis weit ins 3. Viertel hinein. Zu Beginn der Partie legte die DBB-Auswahl einen Blitzstart hin (6:0, 2. Min.; 17:7, 9. Min.), für den hauptsächlich Claudia Scholz und Margret Skuballa verantwortlich zeichneten. Das tolle 1. Viertel des deutschen Teams wurde mit einem Dreier von Tina Eggert gekrönt.
Bis auf 26:12 (14. Min., Skuballa) zogen die DBB-Mädchen davon, ehe allem Anna Pietrzak, an diesem Tag kaum zu bremsende polnische Aufbauspielerin von 1,65m Größe, zur Aufholjagd blies und ihr Team auf 33:28 heran führte (18. Min.). Skuballa & Co. konterten zum 46:32 (24. Min.), doch erneut Pietrzak mit zwei Dreiern traf zum 51:45 (27. Min.). Ein Zeichen der deutschen Nervosität zu diesem Zeitpunkt sind sicher die sechs Ballverluste von Tina Eggert (Laborierte noch an den Nachwirkungen einer Magenerkrankung) und die Wurfquote von Romy Bär, die bis dato bei neun Versuchen aus dem Zweipunktebereich noch nicht getroffen hatte.
Beim 59:51 (31. Min.) durch den ersten "Zweier" von Romy Bär hätte etwas Ruhe einkehren sollen, doch vier Minuten später führten die Polinnen plötzlich mit 60:59. Zu diesem Zeitpunkt war Centerin Anna Görg bereits mit fünf Fouls ausgeschieden. Eine konzentrierte Romy Bär, die auf fast allen Positionen spielte, nun besser traf und enorm wichtige Rebounds holte, sowie zwei ganz wichtige Dreier von Margret Skuballa und Katharina Schnitzler (71:65, 39. Min.) drehten die Partie zugunsten der deutschen Mannschaft.
"Als Polen Mitte des 2. Viertel auf Zonenverteidigung umgestellt hat, sind bei uns nach und nach Probleme aufgetreten. Wir haben vergessen Tempo zu machen und haben bei einigen 1-1-Situationen nachlässig verteidigt. Letztendlich haben wir uns aber selbst aus dem Tal heraus gekämpft", freute sich Reiner Chromik. Noch ausbaufähig sind die deutschen Statistiken: 21 Ballverluste (Polen 17), 52 Rebounds (Polen 36), Wurfquote 2er: 21/52 = 40%, Wurfquote 3er: 4/18 = 22%, Freiwürfe: 19/25 = 76%.
Deutschland: Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls, 10 Punkte/13 Rebounds), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (SV Halle/TuS Jena, 5), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten, 7), Lina Schiffer (BBZ Leverkusen, 2), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz, 9), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg, 22/12), Margret Skuballa (BG Dorsten, 17), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen, 1), Mirijam Unger (TSV Nördlingen).
U18-Mädchen unterliegen Titelfavorit Frankreich
Die deutsche U18-Nationalmannschaft weiblich hat bei der Europameisterschaft in Budapest gegen Titelfavorit Frankreich mit 51:65 (16:12, 11:19, 12:21, 12:13) verloren, dabei aber trotzdem eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. In der morgigen Partie gegen Serbien und Montenegro (68:74 gegen Frankreich) geht es nun um den Einzug in die Runde der besten acht Teams.
Ein tolles 1. Viertel legten die Spielerinnen von Bundestrainer Reiner Chromik hin. Gegen die klar favorisierten Französinnen zeigte man keinen Respekt und konterte einen 5:10-Rückstand (5. Min.) mit einer 11:0-Serie zum 16:10 durch die stark verbesserte Tina Eggert (10. Min.). Zu sieben Ballverlusten hatten die deutschen Mädchen Frankreich gezwungen, selbst nur vier Mal den Ball verloren.
Bis zur 14. Minute hatte die DBB-Auswahl lediglich ein Foul kassiert und ärgerte die Französinnen weiter erfolgreich. Nach und nach kam Frankreich aber besser ins Spiel, vor allem durch die starke Centerin Sandrine Gruda, die sich mit Anna Görg packende Duelle lieferte und insgesamt auf 28 Punkte kam. Deutschland führte letztmals beim 26:23 durch Romy Bär in der 18.Minute. Dann zog Frankreich davon (42:32, 24. Min., 50:37, 28. Min.).
Doch so leicht gaben sich die deutschen Spielerinnen nicht geschlagen. Claudia Scholz traf nach 33 Minuten zum 44:52 aus deutscher Sicht. Vier Minuten später hatte erneut Sandrine Gruda die Partie entschieden (44:59). Die deutschen Mädchen kämpften weiter unverdrossen, konnten den Gegner aber nicht mehr gefährden.
Ein Blick auf die Statistik des Spiels zeigt, dass vor allem die Rebounds und die Wurfquote der Deutschen nicht gut genug waren, um die Sensation zu schaffen. Bei den Rebounds dominierten die Französinnen mit 43:31, bei den Ballverlusten allerdings war das deutsche Team besser (21:24). Aus dem Zweierbereich trafen die deutschen Mädchen lediglich 36% (16/44), aus dem Dreierbereich 25% (3/12). Auch bei den Freiwürfen ließ man einige Punkte liegen (10/17 = 59%).
"Ich bin mehr als zufrieden, denn ich gaube, dass wir heute gegen den kommenden Europameister verloren. Zumindest habe ich hier noch keine stärkere Mannschaft gesehen. Wir sind toll gestartet und haben Frankreich lange Paroli geboten. Lange konnten wir deren wichtige Optionen wegnehmen, aber als Frankreich dann die Luftwaffe ausgepackt hat, waren wir auf Dauer nicht mehr in der Lage dagegen zu halten. Aber ich bin stolz auf meine Spielerinnen, die bis zur letzten Sekunde alles gegeben haben. Jetzt gilt unsere Konzentration dem morgigen Spiel. Das wird superschwer, aber wir werden alles versuchen", gab Reiner Chromik die Devise aus.
Deutschland: Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls, 10), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (SV Halle/TuS Jena, 12), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten, 12), Lina Schiffer (BBZ Leverkusen, 2), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz, 4), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg, 6), Margret Skuballa (BG Dorsten, 5), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen), Mirijam Unger (TSV Nördlingen)
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