Das Leben verteilte keine Geschenke an Patrick Espinosa – bis auf die Liebe zum orangefarbenen Ball. Die Kritik am deutschen Streetball ist immer wieder die gleiche: Es fehlten die Wurzeln, es fehlten Parallelen zu den suburbanen Tragikgeschichten der US-Streetballstars. Das Spiel sei ein Schicksal, eine Lebenseinstellung, sagen die Kritiker. Wenn Patrick „Espy“ Espinosa dies hört, funkeln seine Augen. Der 22-Jährige weiß, was es heißt, schon in jungen Jahren die Schattenseiten des ...